In dieser Arbeit kann das in der Uberlieferung vorherrschende negative Bild des Oldenburger Grafen Gerhard VI. als das eines raubgierigen Gewalttaters revidiert und als Konstrukt der am Ende siegreichen Feinde Gerhards entlarvt werden. Er wird stattdessen in den seinerzeit moglichen und ublichen Handlungsspielraumen eines Grafen dargestellt, der eine zwar ambitionierte, aber doch nicht unrealistische Politik betrieb, und der letztendlich an einer machtvollen und zahlreichen Koalition seiner Gegner scheiterte. Dabei spielt nicht nur die Entwicklung in den oldenburgischen und...
In dieser Arbeit kann das in der Uberlieferung vorherrschende negative Bild des Oldenburger Grafen Gerhard VI. als das eines raubgierigen Gewalttaters...