Die Realisierung eines Sprechaktes in Anlehnung an den Ausdruck der Dankbarkeit gilt als mehr denn ein blosses sprachliches Phanomen und erfordert daher linguistische und soziokulturelle Kompetenzen. In dieser Untersuchung wird genau diese kulturelle Pragung von Sprachen beziehungsweise Sprechakten betont. Sie sind eben keineswegs nur Mittel der Informationsvermittlung, sondern Ausdruck kultureller Eigenheiten, Normen und Gebrauche. Sprechakte sind also nicht universaler Natur, wie Searle behauptet, sondern kulturspezifisch. Der kontrastive Teil der Arbeit beschaftigt sich daher keineswegs...
Die Realisierung eines Sprechaktes in Anlehnung an den Ausdruck der Dankbarkeit gilt als mehr denn ein blosses sprachliches Phanomen und erfordert dah...