Romische Agrarhandbucher sind weit mehr als Medien zur Vermittlung von Sachwissen. Sie sind auch literarische Gebilde aus der Feder begabter Autoren samt dem damit verbundenen asthetischen Anspruch und den literarischen Traditionen. Sie sind zugleich Ausdruck der gesellschaftspolitischen Sonderinteressen und des Habitus der politischen Elite Roms, die sich uber ihren Landbesitz definiert. Auerdem streben sie immer wieder uber das Banal-Sachliche hinaus nach einer ethischen Wertung und Durchdringung des bauerlichen Handlungsraumes im Blick auf das Ganze einer Lebens- und Weltordnung. Silke...
Romische Agrarhandbucher sind weit mehr als Medien zur Vermittlung von Sachwissen. Sie sind auch literarische Gebilde aus der Feder begabter Autoren s...
Der Schulkommentar des Porphyrio ist der alteste erhaltene lateinische Dichterkommentar. Er wird in die griechisch-romische Grammatikertradition eingeordnet und gewahrt einen einmaligen Einblick in das Schul- und Bildungswesen des 3. Jahrhunderts. Die Untersuchung zeichnet detailliert die Ziele, Bedingungen, Inhalte und Methoden dieses Unterrichts nach und zeigt, mit welchen wissenschaftlichen Kategoriensystemen er arbeitete. Der Leser erhalt so nicht nur einen Eindruck von der Horazphilologie dieser Zeit, sondern auch vom durchschnittlichen Bildungsstand romischer Eliten.
Der Schulkommentar des Porphyrio ist der alteste erhaltene lateinische Dichterkommentar. Er wird in die griechisch-romische Grammatikertradition ei...