"Gendreck weg," "Lidl ist nicht zu billigen," "Mit Tempo in die Armut" Politische Protestakteure appellieren in netzgestutzten Kampagnen zunehmend an die Macht politisierter Konsumenten. Normverletzungen bekannter Markenfirmen werden skandalisiert und wirtschaftliches Handeln von Unternehmen wie Verbrauchern moralisch und politisch aufgeladen. Im netzbasierten unternehmenskritischen Protest zeigt sich eine Vielfalt innovativer, nicht institutionalisierter Formen politischer Partizipation, in denen die Grenzen zwischen offentlicher und privater Sphare ebenso verschwimmen wie zwischen...
"Gendreck weg," "Lidl ist nicht zu billigen," "Mit Tempo in die Armut" Politische Protestakteure appellieren in netzgestutzten Kampagnen zunehmend an ...
In Mediengesellschaften folgt die soziale Konstruktion von Solidaritat neuartigen Bedingungen und bringt neue, vor allem kampagnenformig geplante und spektakular inszenierte politische Kommunikationsformen mit sich. Ausgehend von theoretisch-konzeptionellen Uberlegungen zum Solidaritatsbegriff, werden an zahlreichen Beispielen der neunziger Jahre Formen, Inhalte und soziale Tragerschaft massenmedialer Solidaritatskampagnen analysiert. Solidaritatskampagnen entstehen, so die zentrale These, als innovative Mobilisierungsstrategien in den Uberschneidungszonen von Okonomie, Politik, Kultur und...
In Mediengesellschaften folgt die soziale Konstruktion von Solidaritat neuartigen Bedingungen und bringt neue, vor allem kampagnenformig geplante und ...