Die epische Erzahlung Ovids ist bisher noch nicht in eingehenden Studien zu den einzelnen Buchern der Metamorphosen kommentiert worden, obwohl dieser Zugang zu einer systematischen Erforschung des Werkes und seiner Struktur beitragen kann. In dieser Arbeit, die das zentrale Buch (8.) der Metamorphosen in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt, wird versucht, die Merkmale der Erzahltechnik des Dichters aufgrund von aktuellen narratologischen Studien in zwei Richtungen zu erlautern: einerseits so, wie sich diese Technik an einzelnen, thematisch voneinander in gewissem Sinn...
Die epische Erzahlung Ovids ist bisher noch nicht in eingehenden Studien zu den einzelnen Buchern der Metamorphosen kommentiert worden, obwohl ...
Die vorliegende Arbeit richtet sich gegen die bis heute dominierende Deutungstendenz in der Herodot-Forschung, Gestalt und Gehalt der Historien anhand der Massstabe modernen historischen Denkens zu ermitteln. Wie der Blick auf Wesensmerkmale der antiken Historiographie und die Interpretation der Historien erweisen, geht es Herodot gerade nicht um die luckenlose, empirisch beglaubigte Ermittlung und Wiedergabe diverser Ereignisketten. Ausgehend von der Einsicht in die Ubertragbarkeit historischer Fremderfahrung stellt er vielmehr den geschichtlich handelnden Menschen in den...
Die vorliegende Arbeit richtet sich gegen die bis heute dominierende Deutungstendenz in der Herodot-Forschung, Gestalt und Gehalt der Historien...
Vergils Aeneis ist von einem Netz von Selbstzitaten durchzogen, mit dem der Dichter dem aufmerksamen Leser seine eigene Deutung seines Werkes vermittelt. Dieser Selbstkommentar Vergils ist durch das Schwinden des lauten Vortrags dem heutigen Publikum nicht mehr offensichtlich. Darum versucht diese Studie durch eine systematische Kommentierung und Interpretation der Selbstzitate in der Aeneis Vergils eigener Deutung seines Werkes wieder Gehor zu verschaffen. In einem Zeilenkommentar werden die Zitate zu jeder beliebigen Passage ersichtlich; darauf aufbauende Interpretationen zu...
Vergils Aeneis ist von einem Netz von Selbstzitaten durchzogen, mit dem der Dichter dem aufmerksamen Leser seine eigene Deutung seines Werkes v...
In der Nachfolge von Vergils 'Aeneis', des romischen Nationalepos der Augusteischen Zeit, schreibt Valerius Flaccus seine 'Argonautica', das zweite Fatum-Epos der romischen Literatur, im Dienst der Rom-Idee und Herrschaftsideologie der Flavischen Dynastie. Im Rahmen des gottlichen Weltenplanes Iuppiters erfullen Iason und seine Mannschaft eine weltgeschichtliche Mission: Mit der abenteuerreichen Heimholung des Goldenen Vlieses aus Colchis geht die Macht von Asien zunachst auf Griechenland uber, um spater teleologisch auf Rom ubertragen zu werden. Daher sind die Argonauten wie Aeneas von einem...
In der Nachfolge von Vergils 'Aeneis', des romischen Nationalepos der Augusteischen Zeit, schreibt Valerius Flaccus seine 'Argonautica', das zweite Fa...
Der unter Kaiser Tiberius gestorbene Gelehrte Marcus Verrius Flaccus verfasste neben anderen Werken die Schrift De significatu verborum. In diesem umfangreichen enzyklopadischen Lexikon werden seltene, meist altertumliche Worter von einem grammatikalischen, antiquarischen und etymologischen Standpunkt aus erklart sowie durch viele Belegzitate vorwiegend aus der fruhlateinischen Dichtung illustriert. Die Kenntnis dieses Werkes das uns nicht direkt uberliefert wurde verdanken wir hauptsachlich dem luckenhaft erhaltenen Auszug des Sextus Pompeius Festus (2. Jahrhundert n.Chr.) sowie der...
Der unter Kaiser Tiberius gestorbene Gelehrte Marcus Verrius Flaccus verfasste neben anderen Werken die Schrift De significatu verborum. In die...
Dr. Eckhard Christmann, Dr. Wilfried Edelmaier und Dr. Rudolf Kettemann haben wahrend ihrer langjahrigen Tatigkeit am Seminar fur Klassische Philologie der Universitat Heidelberg buchstablich Tausende von Studierenden betreut. Mit diesem Band wollen Schuler, Kollegen und Freunde durch wissenschaftliche Beitrage aus dem gesamten Spektrum der Klassischen Philologie einschliesslich ihrer Nachbardisziplinen und daruber hinaus (Komparatistik, Musikwissenschaft) ihren Dank zum Ausdruck bringen."
Dr. Eckhard Christmann, Dr. Wilfried Edelmaier und Dr. Rudolf Kettemann haben wahrend ihrer langjahrigen Tatigkeit am Seminar fur Klassische Philologi...
Die Schaffung der Vigiles von Rom durch Augustus gilt als Auftakt professioneller Feuerwehren. Die Studie will anhand antiker Schriftquellen und archaologischer Befunde das tagliche Arbeitsumfeld dieser Sondertruppe darstellen. Dabei helfen zahlreiche Zitate zeitgenossischer Autoren, die sich mit dem Thema Feuer in unterschiedlichster Weise auseinandersetzen. Archaologische Erkenntnisse erganzen diese um architektonische Details. Ein Schwerpunkt der Studie widmet sich der Frage nach den Grunden fur die Einrichtung der Vigiles mit dem uberraschenden Ergebnis, dass Augustus die Feuerwehr...
Die Schaffung der Vigiles von Rom durch Augustus gilt als Auftakt professioneller Feuerwehren. Die Studie will anhand antiker Schriftquellen und archa...
Ovid (43 v. Chr. - 17/18 n. Chr.) galt lange als unernster Dichter, der spielerisch immer neue Varianten der Liebeselegie erproben wollte. Ist die Forschung inzwischen auch geneigt, ihm fur seine Liebesdichtung, die Metamorphosen und die Fasti ein tieferes Interesse an den poetologischen Fragen seiner Zeit zu bescheinigen, gilt dies nicht in gleichem Masse fur die Verbannungsgedichte. Doch auch die Exilelegien lassen sich als ein Dichtung reflektierendes Werk lesen, wenn man die Parallelen im Schicksal des verbannten Dichters Ovid und des vertriebenen Hirten Meliboeus in der...
Ovid (43 v. Chr. - 17/18 n. Chr.) galt lange als unernster Dichter, der spielerisch immer neue Varianten der Liebeselegie erproben wollte. Ist die For...
Die verfeinerte Lebensweise im augusteischen Rom beschaftigte Ovid eingehend. Durch sein Schicksal bedingt, behandelt er sie aus zwei Perspektiven: in der Liebesdichtung aus dem Blickwinkel des Stadtromers, der die Annehmlichkeiten der Metropole geniesst, und in der Exildichtung aus der Sicht des Verbannten, der sich nach den Zustanden in Rom sehnt und sie vom angeblich unkultivierten Tomi abhebt. Er beschrankt dieses Phanomen nicht auf die Sprache und veredelten Umgangsformen, sondern bezieht auch dessen Voraussetzungen, architektonisches Ambiente und Bildung, sowie den Habitus samt Korper-...
Die verfeinerte Lebensweise im augusteischen Rom beschaftigte Ovid eingehend. Durch sein Schicksal bedingt, behandelt er sie aus zwei Perspektiven: in...
Franciscus Dionysius Kniaznins Carmina selecta sind eine von dem Autor selbst getroffene Auswahl seiner lateinischen Gedichte, die sich als Autograph in der Krakauer Czartoryskich-Bibliothek befindet. Da sich diese Auswahl an vielen Stellen von der 1781 erschienenen Gesamtausgabe seiner lateinischen Gedichte (Carmina) unterscheidet, wurde der Kommentar so angelegt, dass er Kniaznins Motive fur die Anderungen herausarbeitet, so dass dieser Kommentar als eine Art Poetik neulateinischer Dichtung Ende des 18. Jahrhunderts gelesen werden kann."
Franciscus Dionysius Kniaznins Carmina selecta sind eine von dem Autor selbst getroffene Auswahl seiner lateinischen Gedichte, die sich als Aut...