Seit Beginn des 21. Jahrhunderts nehmen Konflikte um Land und Ressourcen in vielen lateinamerikanischen Ländern stark zu. Dieses Phänomen einer vermehrt neo-extraktivistisch orientierten Politik bedroht insbesondere Gebiete, in denen indigene Gemeinschaften leben. Im Kontext des indigenen Filmschaffens sind derartige Konflikte daher ein zentrales Thema. Wie werden Machtverhältnisse, unterschiedliche territoriale Vorstellungen und Mensch-Umwelt-Beziehungen hier verhandelt? Teresa Millesi analysiert eine Auswahl von Filmen unter Einbezug raumwissenschaftlicher und ökokritischer Ansätze. Im...
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts nehmen Konflikte um Land und Ressourcen in vielen lateinamerikanischen Ländern stark zu. Dieses Phänomen einer verm...
Die tunesische Revolution 2011 wurde über die Grenzen der Nation hinaus zum Vorbild für soziale Bewegungen in anderen Ländern. Sie erlangte internationale Bedeutung und veränderte die Geschichte der Region nachhaltig - doch konnte sie auch die unvollständige Dekolonisierung Tunesiens vorantreiben? Tarkan Tek beschäftigt sich mit den Konsequenzen der revolutionären Prozesse des Arabischen Frühlings. Aus postkolonialer Perspektive ermöglicht er einen Blick auf die in der Forschung oft vernachlässigten Langzeitfolgen großer sozialer, ökonomischer, politischer und kultureller...
Die tunesische Revolution 2011 wurde über die Grenzen der Nation hinaus zum Vorbild für soziale Bewegungen in anderen Ländern. Sie erlangte interna...
In der deutschen Touristikindustrie gibt es bisher wenig beachtete koloniale Kontinuitäten: Restaurants und Themenparks, die mit Afrikabildern werben. Die Autorinnen werfen einen Blick auf die Präsenz afrikanischer Sprachen an diesen Orten und liefern eine performative, auf Erfahrung und Embodiment basierende Analyse der Eindrücke, die Tourist*innen dort gewinnen können. Dabei zeigen sie, dass Tourismusforschung und Afrikanistik nicht länger ohne ein vertieftes Verständnis von Kolonialismus als einer im Eigenen wirksamen Machtkonstellation betrieben werden können.
In der deutschen Touristikindustrie gibt es bisher wenig beachtete koloniale Kontinuitäten: Restaurants und Themenparks, die mit Afrikabildern wer...