Die vorliegenden Texte erwiesen sich im Arbeitsprozess als etwas, das auf einer multidirektionalen Wanderschaft dem Ausgesparten, Freigehaltenen, Weggelassenen auf der Spur ist - wissend, dass diese Spurenlese unendlich weitergeht. Es galt keine Erkenntnis darüber zu enthüllen, es gab nichts daran auszusetzen oder zu loben, nichts darüber zu erzählen. Es ergab sich ein Experiment. Im Arbeitsprozess wurde jeder Text an die Grenze seiner Auslöschung geführt - bis ein Kipppunkt erreicht war, wo er möglicherweise auf seinem Weiterbestehen beharrte. Viele Texte verschwanden. Die...
Die vorliegenden Texte erwiesen sich im Arbeitsprozess als etwas, das auf einer multidirektionalen Wanderschaft dem Ausgesparten, Freigehaltenen, Wegg...
Bei den titelgebenden "Inseln unterm Schwalbenpflug" handelt es sich um Kefalonia und Ithaka, porträtiert in klassischen Stories sowie im ungezügelten Strom des Notierens. Inseln und Inselchen anderer Art sind die Texte der Miniaturensammlung "Die Schreibenden, die Toten und die Lebenden". Die Erfahrung einer Herzoperation - eine zweifellos umbrandete Insel - ist Gegenstand von "Morgen, Mittag, Abend, Nacht". Vielgestaltig zeigt sich diese Prosa auch im Visuellen. Besonders in "Mokka", 16 Texten in Schablonenschrift, von Hand ausgefertigt und faksimiliert.
Bei den titelgebenden "Inseln unterm Schwalbenpflug" handelt es sich um Kefalonia und Ithaka, porträtiert in klassischen Stories sowie im ungezügelt...
Charlotte, Sachbearbeiterin beim Patentamt, zieht sich nach privaten Rückschlägen in ein abgelegenes Dorf zurück. Doch statt ländlicher Idylle trifft sie auf eine feindselige Gemeinschaft, geprägt von Aberglauben und Angst. Der wortkarge Peter wird zu ihrem einzigen Halt, doch auch er kann nicht verhindern, dass das Dorf Charlotte mit wachsendem Misstrauen begegnet. Als sie beschuldigt wird, Unheil über die eingeschworene Gemeinde zu bringen, eskaliert die Situation. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich ein beklemmendes Psychodrama über Liebe, Isolation, soziale Abgrenzung,...
Charlotte, Sachbearbeiterin beim Patentamt, zieht sich nach privaten Rückschlägen in ein abgelegenes Dorf zurück. Doch statt ländlicher Idylle tri...
Aphorismen denkt man sich nicht aus. Sie kommen wie aus heiterem Himmel. Ausformuliert und manifest. Allein man muss sich mit der Notation beeilen, um sie nicht zu verlieren. Sie zeigen sich nur einmal flüchtig, wie der Gedanke für ein neues Buch. Dann verschwindet das Schablonenhafte wieder in den ozeanischen Weiten der Diskurse. Doch eben diesen Vorteil bieten sie, das Ausufernde zu bündeln, wie um dem unmöglichen Wunsch zu entsprechen, die Wahrheit in einem Satz aussagen zu können. Entstanden (2014-2024) sind sie in der Berliner S-Bahn, zu nachtschlafender Zeit genauso wie beim...
Aphorismen denkt man sich nicht aus. Sie kommen wie aus heiterem Himmel. Ausformuliert und manifest. Allein man muss sich mit der Notation beeilen, um...