Albertisten und Thomisten, zwei philosophische Schulen des späten Mittelalters, stritten sich darüber, wo der Ursprung der Begriffe liegt, die das Argumentieren begründen. Liegt er im Denken oder in den Dingen? Für beide Parteien war klar, dass beim Debattieren über die Dinge das Denken nicht ohne die Dinge und die Dinge nicht ohne das Denken auskommen. Denn schließlich geht es beim Argumentieren ja darum, wie die Dinge verstanden werden sollen. Insofern schauten sie beide auf die gleiche Problematik. Aber beide gingen diese Thematik jeweils aus ihrer eigenen Perspektive an. Die...
Albertisten und Thomisten, zwei philosophische Schulen des späten Mittelalters, stritten sich darüber, wo der Ursprung der Begriffe liegt, die das A...
Die Studie rekonstruiert vier nicht-reduktionistische Erklärungsmodelle des Ursprungs des Universums aus dem Nichts, die der Universalgelehrte Albertus Magnus (um 1200-1280) ausgehend vom biblischen Schöpfungsbericht (Genesis 1.1ff.) aus dem Standpunkt der Theologie und der Logik sowie der Naturphilosophie und der Metaphysik in seinen Werken entwickelt hat. Sie stellt diese Modelle auf einer breiten Textbasis der Werke vor und verdeutlicht die heuristische Leistungsstärke der emanatistischen Interpretationen des Weltanfangs, welche einige Gemeinsamkeiten mit den gegenwärtig diskutierten...
Die Studie rekonstruiert vier nicht-reduktionistische Erklärungsmodelle des Ursprungs des Universums aus dem Nichts, die der Universalgelehrte Albert...