ISBN-13: 9783639877021 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 60 str.
Hochsensibilitat, die erhohte Sensitivitat fur so heterogene Reize wie Gerausche und emotionale Stimmungen, soll als angeborene Temperamentseigenschaft ungefahr 20 % der Bevolkerung betreffen und kann so unterschiedliche Folgen haben wie Ruckzug oder erhohte Empathie. Da soziale Reize zu den komplexesten und relevantesten uberhaupt zahlen, liegt eine Untersuchung von Uberschneidungen mit sozialen Angsten nahe, aber auch von Unterschieden. Im vorliegenden Buch wird Hochsensibilitat dazu einfuhrend in der Forschungsgeschichte verortet und von verwandten Konstrukten wie Introversion abgegrenzt, inklusive Vorstellung von Messmethoden. Dann wird die theoretische Relevanz fur die Klinische Psychologie im Allgemeinen und fur soziale Angste im Besonderen beleuchtet, bevor die bisherige Forschung zum Thema ausgewertet und zu einem neuen Modell integriert wird, das mogliche Entwicklungspfade von Hochsensibilitat zu Schuchternheit, Sozialer Phobie und angstlich-vermeidender Personlichkeitsstorung aufzeigt. Abschlieend wird vorgeschlagen, wie zukunftige Forschung das groe Potenzial von Hochsensibilitat fur das Verstandnis und die Behandlung sozialer Angste weiter erschlieen konnte.
Hochsensibilität, die erhöhte Sensitivität für so heterogene Reize wie Geräusche und emotionale Stimmungen, soll als angeborene Temperamentseigenschaft ungefähr 20 % der Bevölkerung betreffen und kann so unterschiedliche Folgen haben wie Rückzug oder erhöhte Empathie. Da soziale Reize zu den komplexesten und relevantesten überhaupt zählen, liegt eine Untersuchung von Überschneidungen mit sozialen Ängsten nahe, aber auch von Unterschieden. Im vorliegenden Buch wird Hochsensibilität dazu einführend in der Forschungsgeschichte verortet und von verwandten Konstrukten wie Introversion abgegrenzt, inklusive Vorstellung von Messmethoden. Dann wird die theoretische Relevanz für die Klinische Psychologie im Allgemeinen und für soziale Ängste im Besonderen beleuchtet, bevor die bisherige Forschung zum Thema ausgewertet und zu einem neuen Modell integriert wird, das mögliche Entwicklungspfade von Hochsensibilität zu Schüchternheit, Sozialer Phobie und ängstlich-vermeidender Persönlichkeitsstörung aufzeigt. Abschließend wird vorgeschlagen, wie zukünftige Forschung das große Potenzial von Hochsensibilität für das Verständnis und die Behandlung sozialer Ängste weiter erschließen könnte.