ISBN-13: 9783322961655 / Niemiecki / Miękka / 1962 / 147 str.
Gestutzt auf angelsachsische Vorbilder, hat die konsolidierte Konzern bilanz seit den dreissiger Jahren, und besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewonnen. uber das Wesen der Konzernbilanz - und somit auch uber die Kon solidierung - bestehen aber im Schrifttum und in der Praxis noch erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Die vorliegende Arbeit versucht, zur Klarung dieser Streitfragen beizutragen. Sie beschrankt sich dabei auf solche Probleme, die fur deutsche Verhaltnisse relevant sind, und berucksichtigt insbesondere die Auffassung der Praxis, die sich in den veroffentlichten konsoli dierten Abschlussen und Geschaftsberichten deutscher Konzerne widerspiegel t. Wird - wie in dieser Schrift - der Konzern als einheitliches Unter nehmen definiert, dann muss die Konzernbilanz die Bilanz dieser Wirtschaftseinheit sein, und aus dieser Eigenschaft auch das Kon solidierungsverfahren abgeleitet werden. In der betriebswirtschaftlichen Literatur wurde - soweit sie dem Verfasser bekannt geworden ist - bisher die Meinung vertreten, der Gedanke der wirtschaftlichen Einheit des Konzerns habe sich in der Praxis nicht durchgesetzt und wurde bei der Aufstellung von konsolidierten Abschlussen nicht berucksichtigt. In dieser Arbeit konnte im Gegensatz dazu nachgewiesen werden, dass die Mehrzahl der deutschen Konzerne die konsolidierte Rech nung nicht lediglich als eine Spezialbilanz der Obergesellschaft, son dern als Abschluss einer wirtschaftlichen Einheit betrachtet. Diese Auffassung wird vor allem deutlich bei der Behandlung zwischen gesellschaftlicher Gewinne: in den meisten publizierten Konzern abschlussen sind die Zwischengewinne - zumindest aus dem Vor ratsvermogen - eliminiert."