ISBN-13: 9783838109510 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 260 str.
Verschiedene pelagische Seevogelarten erlauben als Bioindikatoren Ruckschlusse auf den Kontaminationsgrad ihres Lebensraumes. Die hier durchgefuhrten Untersuchungen zeigen, dass dies auch fur Dreizehenmowen (Rissa tridactyla), Trottellummen (Uria aalge) und Dickschnabellummen (Uria lomvia) gilt. Es wurden Vogel auf ihre Metall- und Selengehalte in Abhangigkeit von ihrem Alter, Geschlecht, Wanderverhalten, physiologischen Zustand und ihrer trophischen Stellung untersucht. Die Vogel stammten aus unterschiedlichen geographischen Regionen. Trotz ihres grossen Verbreitungsgebietes spiegelten sie - bei ahnlichen Ernahrungsgewohnheiten - die vorherrschenden regionalen Schadstoffbelastungen wider. Da das Toten der Tiere aus naturschutzrechtlichen Grunden zu vermeiden ist, wurde zusatzlich gepruft, inwieweit sich Totfunde als Indikatoren fur Umweltbelastungen eignen. Dazu wurde bei borealen Trottellummen der Einfluss der bei Totfunden haufigen Hungerzustande untersucht und individuelle Konditionsfaktoren ermittelt. Es konnte nachgewiesen werden, dass Totfunde als Indikatoren fur bestimmte Schwermetallbelastungen verwendet werden konnen."
Verschiedene pelagische Seevogelarten erlauben als Bioindikatoren Rückschlüsse auf den Kontaminationsgrad ihres Lebensraumes. Die hier durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass dies auch für Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla), Trottellummen (Uria aalge) und Dickschnabellummen (Uria lomvia) gilt. Es wurden Vögel auf ihre Metall- und Selengehalte in Abhängigkeit von ihrem Alter, Geschlecht, Wanderverhalten, physiologischen Zustand und ihrer trophischen Stellung untersucht. Die Vögel stammten aus unterschiedlichen geographischen Regionen. Trotz ihres großen Verbreitungsgebietes spiegelten sie - bei ähnlichen Ernährungsgewohnheiten - die vorherrschenden regionalen Schadstoffbelastungen wider. Da das Töten der Tiere aus naturschutzrechtlichen Gründen zu vermeiden ist, wurde zusätzlich geprüft, inwieweit sich Totfunde als Indikatoren für Umweltbelastungen eignen. Dazu wurde bei borealen Trottellummen der Einfluss der bei Totfunden häufigen Hungerzustände untersucht und individuelle Konditionsfaktoren ermittelt. Es konnte nachgewiesen werden, dass Totfunde als Indikatoren für bestimmte Schwermetallbelastungen verwendet werden können.