ISBN-13: 9783656124115 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 84 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Epochenubergreifende Abhandlungen, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Anlass fur die folgende Untersuchung ist das fortwahrende philosophische Problem der Willensfreiheit, welches aktuell insbesondere durch die Neurowissenschaften an Scharfe zunimmt. Diese Untersuchung will hingegen nicht das Vokabular der verschiedenen Disziplinen aufnehmen und verwischen, sondern mochte zu den Quellen zuruckgreifen, die das Problem der Willensfreiheit, der Ansicht des Verfassers nach, am ergiebigsten beleuchtet haben. ...] 1.1. Vorgehensweise Zuerst wird Schopenhauers Preisschrift uber die Freiheit des Willens naher vorgestellt, um somit die grundlegendsten Ansichten Schopenhauers hinsichtlich der Willensfreiheit nachvollziehen zu konnen. Dies wird noch nicht in der erforderlichen Tiefe geschehen, doch im Laufe der Uberlegungen und in Rucksicht auf Schopenhauers gesamtes Werk nachgeholt. Daraufhin folgt die Darstellung von Augustinus' Lehre uber den freien Willen, wobei hier hauptsachlich die Werke De libero arbitrio und die Confessiones zu Rate gezogen werden. Im Anschluss wird eine kurze Zusammenfuhrung der vorgestellten Lehren gegeben. Um die daraus gewonnenen Einsichten vertiefen zu konnen, wird ein Bezug der schopenhauerschen Lehre der Bejahung des Willens mit der augustinischen Erbsundenlehre hergestellt, da beide fur die Unfreiheit des Willens zu sprechen scheinen. Dabei wird die Erbsundenlehre selbst nicht direkt untersucht, vielmehr soll durch die Ontologie der Abfall des Menschen von Gott und seine darauffolgende Realitat der Existenz verstandlich gemacht werden. Um die Freiheit des Willens geht es in der Verbindung der schopenhauerschen Verneinung des Willens mit der augustinischen Gnadenlehre. Danach konzentriert sich die Arbeit ausschlielich auf Schopenhauer und das Problem der Willensverneinung. Die Moglichkeit der Willensverneinung soll anhand d