ISBN-13: 9783640389759 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 82 str.
ISBN-13: 9783640389759 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 82 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1,0, FernUniversitat Hagen (Kurt Lewin Institut (KLI) in Kooperation mit der Gesellschaft fur wissenschaftliche Gesprachspsychotherapie e. V. (GwG)), Veranstaltung: Weiterbildender Masterstudiengang: Personzentrierte Beratung (Master of Counselling), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Personzentrierte Ansatz nach Carl R. Rogers ist ein psychologischer Ansatz, kein religios-geistlicher. Sowohl die Psychologie und die darin grundenden Psychotherapie- und Beratungsansatze als auch die Religionen und die in ihnen entwickelten Formen Geistlicher Begleitung befassen sich jedoch gleichermaen mit Aspekten menschlichen Heil-Seins. Kennzeichnend fur die Geistliche Begleitung ist, dass sie den Menschen darin unterstutzen will, einen fur ihn als ganzen Menschen in seiner - das macht den geistlich-religiosen Anteil aus - Transzendenzbezogenheit heilsamen Weg zu finden und zu gehen. Religion ist auch in Westeuropa seit geraumer Zeit nicht mehr gleichbedeutend mit christlicher Religion. Andere religiose Traditionen fassen mehr und mehr Fu. Zunehmend wachsen Menschen andererseits inzwischen ganz ohne religiose Anbindung auf. Und doch verspuren weiterhin viele eine Anziehung des Religiosen oder Spirituellen und sind auf der Suche. Dies stellt auch neue Anforderungen an die Geistliche Begleitung. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der Personzentrierte Ansatz eine Basis sein kann fur eine uberkonfessionell-interspirituelle Geistliche Begleitung. In einem ersten Abschnitt wird zunachst der Personzentrierte Ansatz als solcher mit Blick auf Menschenbild, Zielsetzung und Wirkfaktoren in Grundzugen dargestellt. In einem zweiten Abschnitt folgen dann wesentliche Grundzuge der Ansatze Geistlicher Begleitung in den groen religiosen Traditionen, also der "Angebote," sich mit personlicher Transzendenzbezogenheit auseinander zu setzen, die traditi