ISBN-13: 9783640908745 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 164 str.
ISBN-13: 9783640908745 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 164 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 2, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Institut fur Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Fur den Bereich Film existiert keine organisierte Art der Nachwuchsforderung. Dabei ist die Nachfrage nach guten Filmstoffen und Filmen gro. Ein Schulfach "Filmkunde" oder "Medienkunde" sucht man aber vergebens. Neben der Einbindung dieses Themas in die Ganztagsschule gibt es noch die auerschulische Jugendbildung. Hier haben sich Vereine die Aufgabe "Medienkompetenzvermittlung" zum Ziel gesetzt. Auch die Landesmedienanstalten veranstalten und fordern Medienkompetenzprojekte. Filmforderungen vergeben dazu Fordergelder. Bei all diesen unterschiedlichen Ansatzen zur Jugend- und Nachwuchsfilmforderung stellen sich die Fragen: Woher kommt das Geld fur diese Forderungen? Wer fordert aus welchen Grunden? Und wie effektiv sind diese Forderungen? Mit diesen Fragen habe ich mich in meiner Magisterarbeit an der Leibniz Universitat Hannover beschaftigt. Ich habe drei ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der (Jugend-)Filmforderung aus den beiden Bundeslandern Niedersachsen und Schleswig-Holstein interviewt und ihre Sichtweisen zu einzelnen Themen der Jugend-Filmforderung analysiert. Zur Einfuhrung in das Thema findet sich als erster Teil der Arbeit eine chronologische Geschichte der deutschen Filmforderung. Dieser historische Teil bildet die Basis, um die aktuellen Entwicklungen in der deutschen Filmforderung, insbesondere der Jugendfilmforderung, nachvollziehen zu konnen. Die Erkenntnisse der Arbeit sind erschreckend: Jugendfilmforderung wird in Deutschland bundesweit vernachlassigt. Wenn sich der Staat aus der Kulturforderung zuruckzieht, dann setzt er oft dort an, wo die Gegenwehr gering ist und die Folgen sich erst spat zeigen werden: in der Jugendarbeit. Nur so ist zu erklaren, dass unisono bestatigt wird, die Jugendmedienforderung ware wichtig, aber doch so wenig passiert. D