ISBN-13: 9783668151185 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 50 str.
ISBN-13: 9783668151185 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 50 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: In Zentralasien findet sich eine Verknupfung der Hebel, die zur (De-)Stabilisierung einer Region beitragen konnen. So stellt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung fest, Zentralasien befinde sich in einer Schicksalsgemeinschaft mit regional geschaffener Infrastruktur, die Wasserressourcen, Energieversorgung und Handelswege beinhaltet. (Krumm, 2007 S. 3) Es findet sich also reichlich Konfliktpotenzial zwischen den Staaten in Bezug auf diese Faktoren. Das starkste Konfliktpotenzial scheint dabei die Kombination aus Wassermanagement und Energiepolitik zu bieten. Dies zeigt klar und deutlich die indirekte Kriegsdrohung Karimows gegen Tadschikistan und Kirgistan, wenn es um den Bau von Staudammen geht. (Bensmann, 2012) Im Zusammenhang mit dieser Perspektive erklart sich die Fragestellung, die in dieser Arbeit beantwortet werden soll. Die Rolle der Staaten in der Region und der Einfluss anderer Staaten mit Interessen in der Region findet sich im Versuch wieder, den Konflikt mithilfe internationaler Vertrage zu losen beziehungsweise die gewaltsame Weiterentwicklung der Spannungen zu verhindern. Das Aral Sea Basin Programm ist ein solcher Vertrag, der auf der Makro-Ebene geschlossen wurde. Seine Vereinbarungen betreffen hauptsachlich die Staaten selbst sowie ihre Institutionen. Es soll untersucht werden, ob sich diese Herangehensweise eher eignet als der Versuch, Konfliktlosung und -pravention auf der Mikro-Ebene herbeizufuhren. Das Beispiel, dass hier betrachtet werden soll, ist das "Transboundary Water Management in Central Asia Programme," das in der Region durch die Deutsche Gesellschaft fur Inter-nationale Zusammenarbeit (GIZ) implementiert wird. Dabei liegt der Fokus der Arbeit in diesem Programm auf der Forderung der Infrastruktur bezuglich des Wassermanagements. Auerdem wird die Rolle des Wassers im Konflikt betrachtet. Es