ISBN-13: 9783656453291 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 32 str.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernahrung, Note: 1,0, Hochschule fur Technik und Wirtschaft Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Giftwirkung von Quecksilber ist schon seit seiner Entdeckung bekannt und hangt im Wesentlichen von seiner chemischen Form ab. Quecksilber kommt elementar, als anorganisches Quecksilbersalz und organisch gebunden vor. Metallisches Quecksilber, welches oral aufgenommen wird ist wenig toxisch. Die Toxizitat von organisch gebundenen Quecksilberverbindungen ist wesentlicher hoher. Vor allem die des Methylquecksilbers. Methylquecksilber entsteht aus dem elementaren Quecksilber und die Einwirkung von Mikroorganismen. Auf Grund der lipophilen Eigenschaften ist das Methylquecksilber in der Lage Membranen zu durchdringen und sogar die Blut-Hirn-Schranke sowie die Plazenta-Schranke zu uberwinden. Schwere Schadigungen des Zentralen Nervensystems und zum Teil irreversible Hor- und Sehstorungen sind Folgen dieser Vergiftung. Die Hauptquelle fur das Methylquecksilber in der Nahrungskette bildet Fisch aus methylquecksilberhaltigen belasteten Gewassern. Ein sehr bekannter Fall von Methylquecksilber-Vergiftungen ereignete sich in der Zeit von 1930 bis 1968 in der japanischen Kustenstadt Minimata. Die Menschen dort litten plotzlich unter Lahmungserscheinungen in den Beinen und Handen, Mudigkeit, Ohrensausen, eingeschrankter Sehkraft und undeutlicher Sprechweise. Andere Betroffene waren geistig verwirrt, verloren das Bewusstsein und starben innerhalb eines Monats nach Ausbruch der Krankheit. Auch wenn Frauen keine Anzeichen einer Quecksilbervergiftung zeigten, wurden deren Kinder mit der Minimata Krankheit geboren. Hervorgerufen durch Methylquecksilber welches die Mutter durch belasteten Fisch zu sich genommen haben, und auf Grund der Plazentagangigkeit auf den Fotus ubertragen haben. Erst im Jahre 1956 wurde die Krankheit entdeckt und im J