ISBN-13: 9783638717878 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 124 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: gut, Ruhr-Universitat Bochum (Ruhr-Universitat Bochum), 175 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland, so wie in anderen europaischen Staaten, gibt es immer weniger Kinder. Aufgrund dieser Beobachtung ist in den Medien sogar gelegentlich vom "Aussterben der Deutschen" zu lesen. Ob diese provokante Aussage zutrifft, mag dahin gestellt sein. Tatsache ist aber, dass die Fertilitatsraten seit den 1970er Jahren, zumindest in Westdeutschland, immer niedriger geworden sind. Ich untersuche in dieser Arbeit daher den demographischen Wandel mit seinen Folgen und Ursachen und wie die Familienpolitiker in Deutschland damit umgehen sollten. Wie im Titel der Arbeit angesprochen, werde ich dabei versuchen, Handlungsempfehlungen fur die deutschen Familienpolitiker aufzustellen. Es werden folgende Forschungsfragen untersucht: 1.Warum sind die deutschen Geburtenraten so niedrig? 2. Wie ist es moglich, diese wieder zu erhohen? Auch mit umfassenden Reformen innerhalb der Familienpolitik kann eine Erhohung der Geburten nur mit gesellschaftlicher Akzeptanz der Manahmen erreicht werden. Das heit, dass es trotz umfassender, staatlicher Manahmen moglich ist, keine nennenswerten Effekte auf die Geburtenraten zu erhalten. Dies ist dann der Fall, wenn die den Manahmen zugrunde liegenden Werte und Normen in der Bevolkerung nicht oder erst nach langer Gewohnungsphase angenommen werden. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Die Vatermonate bei der Elternzeit sollen dafur sorgen, dass mehr Vater die Erziehungsverantwortung ubernehmen als es bis zum jetzigen Zeitpunkt der Fall ist. Ob mit Einfuhrung des Elterngeldes die Vater in verstarktem Mae dazu gebracht werden das Angebot der Elternzeit anzunehmen, wird auch davon abhangig sein wie ein Hausmann gesellschaftlich akzeptiert wird. Werden Elternzeit nehmende Manner als "Pantoffelhelden" abgestempelt oder dafur bewundert, dass si