ISBN-13: 9783656447252 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Hochschule Merseburg, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Globalisierung hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten fur eine Offnung der Markte gesorgt. Neben nationalen Chancen und Risiken sind die Markte nun vermehrt auch internationalen Chancen und Risiken ausgesetzt. Auch Finanzmarkte sind von dieser Entwicklung betroffen. Das Zinsniveau auf nationaler Ebene wird nun vermehrt abhangig von internationalen Faktoren; Schwankungen an Zinsmarkten in aller Welt spiegeln sich in den nationalen Markten. Die Folge ist eine erhohte Volatilitat, was ein erhohtes Zinsanderungsrisiko mit sich bringt. Seit dem Ende der 70er Jahre gibt es Moglichkeiten, sich gegen das Zinsande- rungsrisiko durch Zinsderivate abzusichern. 1 Diese Finanzinstrumente gewinnen, auch durch die zuletzt verstarkt auftretenden Finanzkrisen in aller Welt, zunehmend an Bedeutung. Durch sie ist es moglich, Zinszahlungen auf einen mittel- bis langfristigen Zeitraum festzuschreiben und dem Unternehmen dadurch einen wirksamen Schutz gegen das Risiko steigender Zinsen und dadurch Planungssicherheit sowie eine erhohte Bonitat zu gewahrleisten. Dies ist auch fur ein Rating im Hinblick auf Basel II ein wert-voller Tatbestand. 2 Weiterhin ist es dem Unternehmen moglich, das Zinsanderungsrisiko als ein vom Grundgeschaft abgetrenntes Risiko selbstandig zu steuern und von sich bietenden Chancen am Finanzmarkt zu profitieren. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Instrumenten, sie alle aufzuzahlen wurde den Rahmen einer Seminararbeit bei weitem uberschreiten. Waren sie fruher vor allen Dingen fur groe Unternehmen interessant, gewinnen sie mittlerweile auch fur Klein-und Mittelstandische Unternehmen (KMU) zunehmend an Bedeutung. Dies spiegelt sich auch in der Offnung von Mittelstandsbanken fur solche Instrumente wieder. Dort werden Instrumente ab einem Basiswert von 500.000 angeboten. 3 I