ISBN-13: 9783838617305 / Niemiecki / Miękka / 1999 / 148 str.
Inhaltsangabe: Einleitung: Die Frage, inwieweit Fischpradation die Strukturierung und die Regulierung von Suwasser-Invertebratengemeinschaften beeinflut, hat in der aquatischen Okologie vermehrt Aufmerksamkeit erhalten. Bereits fruhere Studien weisen darauf hin, da Fische Abundanz und Biomasse einiger Makroinvertebratenklassen beeinflussen und auch spater berichteten Autoren, da Fische eine Schlusselrolle spielen konnen, indem sie in signifikanter Weise benthische Gemeinschaftsstrukturen verandern. Andererseits finden sich, auch Angaben, da Fischpradation wenig oder keinen Effekt auf Benthosgemeinschaften hat, oder da der Einflu von Fischen aufgrund vielfaltiger, indirekter Interaktionen variabel ist und auch von anderen verwandten Faktoren wie z.B. Zufluchtmoglichkeit der Beute etc. abhangt. Der Begriff Benthos (oder Benthon) bezeichnet die Lebensgemeinschaft des Gewasserbodens. Benthische Organismen konnen im Substrat leben (bei Schlamm und Sand), sich auf dem Substrat bewegen oder dort festgewachsen sein. Entsprechend ihrer Groe werden sie nach MARE in drei willkurliche Klassen eingeteilt: Makro-, Meio- und Mikrofauna. Die Grenzen der 3 Gruppen werden durch verschiedene Maschenweiten standardisierter Netze festgelegt: Individuen, die zu gro sind, um ein 500 um-Netz zu passieren, werden zur Makrofauna gezahlt (z. B. Insektenlarven, Anneliden, Mollusken). Meiobenthische Organismen konnen 500 um-Netze passieren und werden in Netzen mit einer Maschenweite von 42 um aufgefangen (z. B. Nematoden, Crustacecn, Jugendstadien der Anneliden und Chironomiden, Tardigraden). Diejenigen Organismen, die das Netz mit einer Maschenwcite von 42 um passieren, bezeichnet man als Mikrobenthon (v.a. Bakterien und Protozoen). Auch das Zooplankton kann in seiner Abundanz und Zusammensetzung von Fischpradation beeinflut werden, und zwar insofern, als groe Zooplankter bei Anwesenheit von planktivoren und benthivoren Fischen deutlich reduziert werden und die Zooplankton-Fauna