ISBN-13: 9783838629056 / Niemiecki / Miękka / 2000 / 148 str.
ISBN-13: 9783838629056 / Niemiecki / Miękka / 2000 / 148 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Energiewissenschaften, Note: 2,0, Fachhochschule Dusseldorf (Betriebswirtschaft), Veranstaltung: Prof. Dr. Turban, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Einleitung: Die Energiemarkte Europas und der USA befinden sich in einem nie da gewesenen Umbruch. Das unternehmerische Umfeld grosser Energieversorger hat sich in kurzester Zeit grundlegend geandert: Auf den bisherigen Markten gab es in den meisten Staaten kaum Wettbewerb. Es herrschte eine regionale oder nationale Monopolstellung, die es den Abnehmern nicht gestattete, zwischen mehreren Stromlieferanten zu wahlen. Die Befurworter des Status Quo behaupteten, dass der Elektrizitatssektor wegen seiner Besonderheiten nicht dem Wettbewerb ausgesetzt werden sollte. Die Versorgungssicherheit ware gefahrdet. Letztendlich konnten sich die Verfechter des freien Wettbewerbs mit Preisargumenten zu Gunsten des Verbrauchers durchsetzen. Ausschlaggebend fur die Liberalisierung des Energiemarktes in der EU war die Richtlinie Elektrizitat von 1996 und die Richtlinie Gas von 1998, die den freien Wettbewerb ermoglichen sollten. Das Grundprinzip der sozialen Marktwirtschaft, der Wettbewerb, wird nun auch bestimmende Handlungsmaxime fur die Energiewirtschaft. Dieser hat in Deutschland zu einem deutlichen Einbruch der Betriebsergebnisse der Stromversorger gefuhrt. So verzeichnete die E.ON AG Einbussen im Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2000 von einem Drittel auf 1,12 Mrd. Euro. Seit der Marktoffnung sind bei der RWE AG im Strommarkt die Preise im Geschaft mit Industriekunden um mehr als 50% und mit Weiterverteilern um mehr als 30% gefallen. Im Privatkundensektor waren Preisnachlasse von bis zu 15% zu beobachten. Der deutsche Strommarkt ist mit einem Schlag zu einem der Wettbewerbsintensivsten der Welt geworden. Auch in anderen Regionen der Welt wird fur die Elektrizitatswirtschaft ein neuer Ordnungsrahmen geschaffen. In den USA wurde der Wettbewerb durch das Bundesgesetz (Energy