ISBN-13: 9783639722918 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 80 str.
Die komplexen und umfangreichen Konzepte Bewegung und Raum zu fassen und vor allem der Versuch die Wechselwirkung dieser beiden Termini am Beispiel Kunstturnen aufzuzeigen, bilden den Kern dieser Arbeit. Raum manifestiert sich an Etwas, ist Teil unserer Vorstellung und formt den Raumkorper. Im Gegensatz zu diesem ist der Bewegungskorper, der den Turnsport bestimmt, fluchtig und zeichnet sich durch die Einnahme und Veranderung des Ortes in einer bestimmten Zeit aus. Raum und Zeit sind die Faktoren, die einander in der Bewegung wechselseitig bedingen und die Gesamtstruktur des Bewegungsflusses bestimmen. Dabei kann eine rhythmische Verkettung von Vergangenem, Gegenwartigem und Zukunftigem festgestellt werden. Betonte Ruhe- bzw. Bewegungsfiguren und nicht betonte Raumspuren legen den Charakter des Geturnten fest. Die Art, wie dieser Wechsel erfolgt, und vor allem in welchem zeitlichen Rahmen, bestimmt eine Verdichtung oder Verfluchtigung der Bewegung. Die Akzentuierung einzelner Turnelemente wird ebenso untersucht wie zusammenhangende Gesamtbogen einer Kurubung, oder rhythmisch pulsierende Raumformationen einer choreographierten Bewegungsfolge bei einem Schauturnen.
Die komplexen und umfangreichen Konzepte Bewegung und Raum zu fassen und vor allem der Versuch die Wechselwirkung dieser beiden Termini am Beispiel Kunstturnen aufzuzeigen, bilden den Kern dieser Arbeit. Raum manifestiert sich an Etwas, ist Teil unserer Vorstellung und formt den Raumkörper. Im Gegensatz zu diesem ist der Bewegungskörper, der den Turnsport bestimmt, flüchtig und zeichnet sich durch die Einnahme und Veränderung des Ortes in einer bestimmten Zeit aus. Raum und Zeit sind die Faktoren, die einander in der Bewegung wechselseitig bedingen und die Gesamtstruktur des Bewegungsflusses bestimmen. Dabei kann eine rhythmische Verkettung von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem festgestellt werden. Betonte Ruhe- bzw. Bewegungsfiguren und nicht betonte Raumspuren legen den Charakter des Geturnten fest. Die Art, wie dieser Wechsel erfolgt, und vor allem in welchem zeitlichen Rahmen, bestimmt eine Verdichtung oder Verflüchtigung der Bewegung. Die Akzentuierung einzelner Turnelemente wird ebenso untersucht wie zusammenhängende Gesamtbögen einer Kürübung, oder rhythmisch pulsierende Raumformationen einer choreographierten Bewegungsfolge bei einem Schauturnen.