ISBN-13: 9783668212169 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Universitat Siegen, Veranstaltung: Spoiler, Teaser, Recaps: Medienkultur von Serien, Sprache: Deutsch, Abstract: -Modern Family-, -Orange is the New Black-, -Glee- - neben ihren groen Erfolgen haben sie noch etwas anderes gemeinsam: sie haben alle queere Charaktere. Und dies schadet ihrem Ruf offensichtlich nicht im geringsten. Die Akzeptanz und Toleranz Queers gegenuber hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich gesteigert. Dies macht sich auch im US-Fernsehen bemerkbar, wo immer mehr Sender sich mit Themen wie Queerness oder queere Charaktere auseinandersetzen, ohne dabei auf Stereotypen zuruckzugreifen. Trotzdem scheint es immer noch viele Serien zu geben, die keine queeren Charaktere in ihrer Serie haben mochten. Um die Einschaltquoten trotzdem hoch zu behalten, benutzt man eine Taktik, die Queerbaiting genannt wird. Queerbaiting im US-Fernsehen ist ein sehr junges Phanomen und noch nicht vielen ein Begriff. Im Allgemeinen geht es beim Queerbaiting darum, das Interesse queerer oder liberaler ZuschauerInnen an einer Sendung zu wecken, ohne dabei jedoch konservative ZuschauerInnen abzuschrecken. Das Ziel dahinter ist die Ratings der Sendung zu forcieren, indem mehr ZuschauerInnen gewonnen werden. Dazu wird ein queerer Subtext hinzugezogen, den nicht alle wahrnehmen. Darauffolgend kann es passieren, dass ein queerer Subtext als Reprasentation von Queers aufgefasst wird. Die Fragen, die es in dieser Arbeit zu bearbeiten gilt, sind, wie Queerbaiting generell in der LGBTQ-Community aufgenommen wird und inwiefern dessen Folgen nun sie und ihr Auftreten im US-Fernsehen beeinflussen. Um das Phanomen Queerbaiting dem/der LeserIn naherzubringen, werden die Taktiken des Queerbaiting anhand der US-Krimiserie -Rizzoli & Isles- verdeutlicht. Eine Analyse der Folge -I Kissed A Girl- wird dies stutzen. Schlie