ISBN-13: 9783639437898 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 140 str.
Soziale, okonomische und ethnische Differenzen zwischen den Bewohnern einer Stadt spiegeln sich raumlich in der Ausbildung heterogener Wohnviertel wider. Die soziookonomische Polarisierung der Gesellschaft bringt auf der einen Seite prosperierende Quartiere der wohlhabenden Bevolkerung, auf der anderen Seite benachteiligte Viertel mit hohen Arbeitslosen-, Auslander- und Armutsraten hervor. Der Ruckgang der Montanindustrie seit Mitte des letzten Jahrhunderts fuhrte den schwerindustriell gepragten Duisburger Stadtteil Marxloh auf die Verliererseite' dieser Entwicklung: Arbeitslosigkeit, sinkende Kaufkraft und dementsprechend Abzug des Einzelhandels sowie eine hohe Umweltbelastung durch die verbliebenen Industriestatten liessen die Wohnzufriedenheit der Bewohner sinken. Insbesondere einkommensstarke Haushalte verliessen den Ortsteil, armere Haushalte blieben aufgrund mangelnder bezahlbarer Alternativen zuruck. Im Rahmen dieser Studie werden genau jene Bewohner untersucht, die diesem Segregationsprozess entgegenwirken - einkommensstarke Haushalte, dich sich zwar den Umzug in ein objektiv attraktiveres Viertel leisten konnten, sich aber ganz bewusst fur das Bleiben in ihrem Quartier entscheiden."
Soziale, ökonomische und ethnische Differenzen zwischen den Bewohnern einer Stadt spiegeln sich räumlich in der Ausbildung heterogener Wohnviertel wider. Die sozioökonomische Polarisierung der Gesellschaft bringt auf der einen Seite prosperierende Quartiere der wohlhabenden Bevölkerung, auf der anderen Seite benachteiligte Viertel mit hohen Arbeitslosen-, Ausländer- und Armutsraten hervor. Der Rückgang der Montanindustrie seit Mitte des letzten Jahrhunderts führte den schwerindustriell geprägten Duisburger Stadtteil Marxloh auf die ‚Verliererseite dieser Entwicklung: Arbeitslosigkeit, sinkende Kaufkraft und dementsprechend Abzug des Einzelhandels sowie eine hohe Umweltbelastung durch die verbliebenen Industriestätten ließen die Wohnzufriedenheit der Bewohner sinken. Insbesondere einkommensstarke Haushalte verließen den Ortsteil, ärmere Haushalte blieben aufgrund mangelnder bezahlbarer Alternativen zurück. Im Rahmen dieser Studie werden genau jene Bewohner untersucht, die diesem Segregationsprozess entgegenwirken - einkommensstarke Haushalte, dich sich zwar den Umzug in ein objektiv attraktiveres Viertel leisten könnten, sich aber ganz bewusst für das Bleiben in ihrem Quartier entscheiden.