ISBN-13: 9783640260034 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 136 str.
ISBN-13: 9783640260034 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 136 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: Sehr gut, Universitat Zurich (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Lizentiatskolloquium, 195 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem ersten Teil widmet sich die Arbeit den verschiedenen Aspekten der Kriegsgrunde sowie deren Rechtfertigung, welche in den verschiedenen Zeitepochen im Rahmen der Debatte der politischen Theorie jeweils hervorgehoben wurde. Eine Art Ideengeschichte der Kriegsgrunde ist dabei entstanden. Die Auswahl der Zeitepochen wurde hauptsachlich anhand historischer Wendepunkte festgelegt und sieht wie folgt aus: Beginnend mit Kapitel 2 werden die verschiedenen Rechtfertigungsgrunde fur den Peloponnesischen Krieg im 5. Jahrhundert v. Chr. eruiert. Thukydides als wichtiger Zeitgenosse und bedeutender Historiker der damaligen Zeit beschreibt nicht nur die Geschehnisse des Peloponnesischen Kriegs, sondern analysiert auch die Hintergrunde, welche zu diesem Krieg gefuhrt haben sollen. Schon alleine diese Tatsache fuhrt dazu, dass Thukydides und "sein Krieg" in dieser Arbeit berucksichtigt werden. Die Wahl des Peloponnesischen Krieges erklart der Autor zusatzlich damit, dass die Faktenlage uber den Krieg relativ gut abgestutzt ist. Kapitel drei befasst sich mit den verschiedenen Kriterien der gerechten Kriegstheorie, die im Mittelalter von verschiedenen Gelehrten beginnend mit Augustinus entwickelt wurden und noch heute ihre Anwendung finden, wenn es darum geht, einen Krieg mittels der gerechten Kriegstheorie zu rechtfertigen. Kapitel vier setzt sich neben der historischen Entwicklung mit den Errungenschaften des klassischen und modernen Volkerrechts auseinander. Es soll aufgezeigt werden, inwiefern ein Krieg innerhalb des Volkerrechts gerechtfertigt werden kann bzw. darf. Clausewitz beruhmtes Werk " vom Kriege" wird in Kapitel funf thematisiert. Clausewitz Auffassung vom Krieg lasst si