ISBN-13: 9783639805796 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 132 str.
Dieses Buch beschaftigt sich mit den Feiern zum funfzigsten Jubilaum der Unabhangigkeit in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 2010. Im Mittelpunkt steht dabei die staatliche Inszenierung des Unabhangigkeitsjubilaums als Wende" auf dem Weg zu einer besseren Zukunft. Dieses Unterfangen interpretiert die Autorin im Kontext der gegenwartigen okonomischen, politischen und sozialen Misere" im Kongo als Versuch, trotz Kritik an der Regierung und generell am Staatsversagen, populare Nationalgefuhle zu mobilisieren und den Zusammenhalt der Nation durch die Feiern zu starken. Die Arbeit beruht auf einer dreimonatigen Hospitanz bei der Kommission, die die Feiern im Auftrag der Regierung ausgerichtet hat. Zentrales Ergebnis ist, dass das durchaus ausgepragte Nationalgefuhl der Kongolesen - zumindest in der Metropole Kinshasa - auf der heraufbeschworenen Erfahrung gemeinsamen Leidens (an allen Unzulanglichkeiten der Geschichte und des gegenwartigen Alltags) beruht und sich in stark religios gepragten Zukunftshoffnungen ( Traumen") niederschlagt."
Dieses Buch beschäftigt sich mit den Feiern zum fünfzigsten Jubiläum der Unabhängigkeit in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 2010. Im Mittelpunkt steht dabei die staatliche Inszenierung des Unabhängigkeitsjubiläums als „Wende" auf dem Weg zu einer besseren Zukunft. Dieses Unterfangen interpretiert die Autorin im Kontext der gegenwärtigen ökonomischen, politischen und sozialen „Misere" im Kongo als Versuch, trotz Kritik an der Regierung und generell am Staatsversagen, populäre Nationalgefühle zu mobilisieren und den Zusammenhalt der Nation durch die Feiern zu stärken. Die Arbeit beruht auf einer dreimonatigen Hospitanz bei der Kommission, die die Feiern im Auftrag der Regierung ausgerichtet hat. Zentrales Ergebnis ist, dass das durchaus ausgeprägte Nationalgefühl der Kongolesen - zumindest in der Metropole Kinshasa - auf der heraufbeschworenen Erfahrung gemeinsamen Leidens (an allen Unzulänglichkeiten der Geschichte und des gegenwärtigen Alltags) beruht und sich in stark religiös geprägten Zukunftshoffnungen („Träumen") niederschlägt.