ISBN-13: 9783668266278 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 52 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 14, Universitat Leipzig (Juristenfakultat), Veranstaltung: Seminar: "Aktuelle Entwicklungen im Aktienrecht," Sprache: Deutsch, Abstract: Die Beendigung des Vertragskonzerns geht nicht selten mit Problemen und Konflikten einher und erfordert insoweit besondere Aufmerksamkeit. Unterschiedliche Interessen von Mehrheitsgesellschaftern und Minderheitsgesellschaftern sowie Glaubigern treten spatestens bei Vertragsende offen zutage. Wohl und Wehe der verbundenen Unternehmen hangen wahrend der Vertragslaufzeit mageblich von einer verstandigen Realisierung ihrer Unternehmensverbindung und bei ihrer Beendigung von einer sorgfaltigen Abwicklung ab. Hierbei ruckt der Verlustausgleichsanspruch des abhangigen Unternehmens gegenuber des herrschenden Unternehmens in den Vordergrund. Der Autor zeigt auf, wo die lex lata hinter ihrem eigenem Schutzanliegen - umfassender Glaubiger- und Minderheitenschutz - zuruckbleibt und welche Manahmen erforderlich sind, um die mannigfaltigen, gegensatzlichen Interessen behutsam auszugleichen. Dabei stellt er zunachst die unterschiedlichen Konzernstrategien und Beendigungsgrunde dar und analysiert sodann das bestehende Schutzsystem der 300 ff. AktG sowie im Speziellen den Verlustausgleichsanspruch der Untergesellschaft. Schlielich werden die in Rechtsprechung und Lehre diskutierten Kompensationsansatze vorgestellt und - unter Beachtung des vom Autor entwickelten Phanomens des "Schutzparadoxons" - einer kritischen Wurdigung unterzogen.