ISBN-13: 9783656474838 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 36 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: keine Benotung, Freie Universitat Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Veranstaltung: Das Friedensproblem in der zweiten Halfte des 16. Jahrhunderts. Ausgewahlte Themen im europaischen Vergleich, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll es um den Stettiner Frieden vom 13.12.1570 gehen, der den so genannten Nordischen Siebenjahrigen Krieg zwischen Schweden und Danemark sowie der Hansestadt Lubeck beendete. Im Mittelpunkt der Arbeit soll dabei die nahere Betrachtung der wesentlichen Vertragsbestimmungen stehen. Um die Bedeutung des Friedensschlusses bzw. der Vertragsinhalte einschatzen zu konnen, wird es notwendig sein, zunachst nach den entscheidenden Streitpunkten zu fragen, die zu einem danisch-schwedischen Gegensatz und schlielich zum so genannten Nordischen Siebenjahrigen Krieg gefuhrt haben. In dem Verhaltnis zwischen Schweden und Danemark lassen sich im 16. Jahrhundert drei wesentliche Konfliktebenen ausmachen, die ursachlich verantwortlich fur den Ausbruch des Nordischen Siebenjahrigen Krieges waren. In diesem Zusammenhang ist eine kurze Darstellung der politischen Situation im Ostseeraum unabdingbar fur das Verstandnis der auenpolitischen Entscheidungen Schwedens und Danemarks. Da sich in der Zeit der Kalmarer Union Konfliktpotentiale zwischen den beiden Landern entwickelt haben, muss einleitend ein kurzer Abschnitt auf diesen Zeitraum eingehen. Die sich daraus ergebenden Spannungen und Rivalitaten bedeuteten in der Folgezeit eine nicht zu unterschatzende Belastung fur die Beziehungen zwischen Schweden und Danemark. Im Anschluss an die genannte Herausarbeitung der Konfliktpotentiale sollen die wesentlichen Vertragsbestimmungen des Stettiner Friedens daraufhin untersucht werden, inwieweit mit dem Friedensschluss die zentralen Differenzen zwischen Schweden und Danemark beigelegt werden konnten. An di