ISBN-13: 9783640558650 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 88 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Europarecht, Volkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 17 Punkte, Europa-Universitat Viadrina Frankfurt (Oder) (Juristische Fakultat), Veranstaltung: Seminar fur Volkerstrafrecht der Lehrstuhle Volker- und Strafrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: In jedem Staat gibt es Menschen, die durch ihr Verhalten die Rechtsordnung verletzen und Gesetze brechen. Handelt es sich dabei um einen strafrechtlichen Versto und der mutmaliche Tater ist gefasst, wird ihm gema den Strafgesetzen und Verfahrensregeln des jeweiligen Landes der Prozess gemacht. Dabei gilt es zum einen zu erreichen, dass die Tat, sofern sie vom Angeklagten begangen wurde, angemessen abgestraft wird. Andererseits jedoch hat auch der Angeklagte das Recht auf einen fairen Prozess und ein gerechtes Urteil. In der BRD wurden die Regeln fur ein Strafverfahren hauptsachlich in der gegenwartig 477 Paragraphen umfassenden Strafprozessordnung verankert. Hinzu kommen die durch die Verfassung der BRD garantierten Grundrechte des Angeklagten, auch wenn zwangslaufig durch Strafverfolgung und Strafverfahren selbst grundrechtsrelevante Rechtspositionen des Beschuldigten beruhrt werden. Wie jedoch verhalt es sich mit den Rechten des Angeklagten im internationalen Strafprozess? Diese Problemstellung soll nachfolgend dargestellt und erortert werden. Zunachst wird geklart, was man unter einem internationalen Strafprozess zu verstehen hat. Im Uberblick sollen uberdies die internationalen Straftribunale und die internationalen rechtlichen Grundlagen vorgestellt werden, um dann anhand einzelner Prozessmaximen die Rechte des Angeklagten zu untersuchen. Ein Vergleich zu den entsprechenden deutschen Vorschriften soll aufzeigen, inwieweit die internationalen Verfahrensregeln mit den Vorschriften der Strafprozessordnung ubereinstimmen und worin die Unterschiede liegen.