ISBN-13: 9783656507222 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 78 str.
ISBN-13: 9783656507222 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 78 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Volkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,3, FernUniversitat Hagen, Veranstaltung: Bildungswissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Es stellte sich mir, ob der beobachteten zogerlichen Entwicklung im deutschen Bildungssystem in Richtung einer gemeinsamen Beschulung behinderter und nicht behinderter Kinder und dem damit verbundenen schwierigen Verhaltnis zur heterogenen Gestaltung der Schulerschaft, immer mehr die Frage, welche Grunde angefuhrt werden konnen, um dieses soziologische Phanomen zu erklaren. Einige andere Lander scheinen keine Problematik in Vielfalt zu sehen und haben sie fur sich als Gewinn, oder zumindest als annehmbares Miteinander, entdeckt und beurteilen die Ignoranz gegenuber naturlicher Vielfalt als befremdlich. Auch Domisch und Klein bestatigen: "Die Kanadier erklarten, ...], bei Ihnen durfe der Staat Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Rasse nicht diskriminieren - auch wenn man dies in Deutschland vielleicht immer noch fur selbstverstandlich erachte" (Domisch, Klein 2011, S. 176). Gibt es abseits der finanzpolitischen Diskussion in Bezug auf Inklusion und Integration noch weitere Aspekte, die Grunde liefern, eine Gesellschaft der Vielfalt zu verhindern (vgl. Speck 2011, S. 49 und Cloerkes 2001, S. 204-207, Muth 2012)? Und das, obwohl Dorner bezuglich der Finanzierung sicher ist, dass inklusive Beschulung lediglich in der Ubergangsphase kostspielig werde (Korner 2011, S. 56). Liegt die Schwierigkeit in der Akzeptanz der Behinderung als eine Andersartigkeit, oder ist diese (vielleicht subjektiv) empfundene exkludierende Gesellschaftsstruktur eine nachweisbare und die gesellschaftliche Teilhabe tatsachlich nur ein unerfullbarer visionarer Wunsch? Gibt es vielleicht Beispiele, die (strukturelle) Alternativen zum deutschen Forderschulsystem darstellen? Dieser Thematik mochte ich mich in meiner Arbeit, unter anderem mittels der Beantwortung dieser Fr