ISBN-13: 9783640379583 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 64 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,5, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Fakultat fur Philosophie und Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahr 375 n. Chr. gotische Stamme die Grenze zwischen ostlicher Donau und dem Schwarzen Meer uberschritten, konnte noch niemand ahnen, dass dies den Anfang eines uber mehrere Jahrhunderte andauernden Prozess darstellen sollte, an dessen Ende die Landkarte Westeuropas und dessen zukunftige Geschichte eine vollig neue Gestalt angenommen haben wurden. Ein Prozess, in dessen Verlauf germanische Reiche teilweise genauso schnell von der Landkarte verschwanden, wie sie auf selbiger entstanden waren und der erst im Jahr 568 durch die Grundung des Langobardenreichs in Norditalien sein offizielles Ende fand. Doch was genau geschah wahrend dieser unruhigen Zeit? Was waren die Ursachen dafur, dass seit 375 n. Chr. eine Lawine an Volkern Europa, teilweise auch Nordafrika uberrollte? Waren Sie tatsachlich der Hauptgrund fur das Ende des westromischen Reichs? Kann man das Ende des westromischen Reichsteils und die Neuordnung Europas, welche manche Historiker auch gern als die Schnittstelle zwischen Antike und Mittelalter sehen wollen, in die klaren Grenzen 375 n. Chr. bis 568 n. Chr. setzen? In der vorgestellten Arbeit wird diesen Fragen nachgegangen, indem zuerst ein Uberblick uber die prominentesten Wandervolker dieser Zeitspanne gegeben wird, um dann im Zuge dieser Ausfuhrungen auf die anderen Fragen, vor allem der Ursachen sowie Folgen der Volkerwanderung, einzugehen. Letztlich wird zudem untersucht, ob die Epoche der Volkerwanderung wirklich so plotzlich begann und wie gravierend deren Folgen tatsachlich waren.