ISBN-13: 9783656699552 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 162 str.
ISBN-13: 9783656699552 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 162 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Mathematik - Mathematik als Schulfach, Note: 1,0, Technische Universitat Darmstadt (IEEM), Sprache: Deutsch, Abstract: "Die sprachlichen Anforderungen im Fach Mathematik haben sich in den letzten zwanzig Jahren mit den veranderten Zielvorstellungen, Lernformen und den Aufgabenformaten betrachtlich erhoht" (Verboom 2008, S.96). Viele Schuler konnen diese Anforderungen aufgrund sprachlicher Defizite jedoch nicht erfullen. Somit ist die Sprachforderung nicht langer alleiniges Thema des Deutschunterrichts. Sie muss auch im Mathematikunterricht selbst stattfinden. Diese Bachelorarbeit soll einen Beitrag zur Sprachforderung im Mathematikunterricht leisten, indem sie der Frage nachgeht, inwiefern die Methode des Wortspeichers zur Forderung der mathematischen Beschreibungskompetenzen von Viertklasslern beitragt. Da die Forderung der Schuler moglichst individuell gestaltet werden soll, wird zunachst die Heterogenitat in Grundschulklassen thematisiert, um anschlieend einen guten Umgang mit ihr durch Differenzierung aufzuzeigen (2). Danach wird die Sprache im Mathematikunterricht mit heterogenen Lerngruppen naher betrachtet. In diesem Rahmen wird zunachst auf die Bildungsstandards und die darin formulierten Kompetenzerwartungen in Bezug auf die Sprache (3.1) eingegangen. Nachdem ersichtlich ist, welche Sprachkompetenzen der heutige Mathematikunterricht von den Schulern verlangt, werden die verschiedenen Funktionen und Arten der Sprache im Mathematikunterricht und die durch Sprache entstehenden Probleme (3.2) betrachtet. Weiterhin wird die Methode des Wortspeichers als Moglichkeit zur Sprachforderung (3.3) vorgestellt. Anschlieend wird die Erprobung des Wortspeichers innerhalb einer substanziellen Lernumgebung mit dem Aufgabenformat Mal-Plus-Hauser ausgewertet. Dazu wird zunachst die durchgefuhrte Lernumgebung (4.1) vorgestellt. Im Anschluss daran werden die Beschreibungskompetenzen der Schuler vor (4.2.1) und nach (4.2.2) de