ISBN-13: 9783838602479 / Niemiecki / Miękka / 1997 / 120 str.
ISBN-13: 9783838602479 / Niemiecki / Miękka / 1997 / 120 str.
Inhaltsangabe: Gang der Untersuchung: Im ersten der insgesamt drei Kapitel wird (nach einer knapp gehaltenen Einfuhrung) anhand ausgewahlter Fakten das Problem des derzeitigen staatlichen Alterssicherungssystems beschrieben und der wirtschaftspolitische Handlungsbedarf aufgezeigt. Die ordnungspolitischen Grundlagen einer rationalen Wirtschaftspolitik werden im zweiten Kapitel entwickelt. Dabei werden folgende Punkte erortert: - Was ist das Wesen einer rationalen Wirtschaftspolitik? - Warum bedarf rationale Politik der Beachtung fundamentaler Ordnungsprinzipien? - Individualprinzip versus Kollektivprinzip. - Freiheit, Markt und staatlicher Zwang aus individualistischer Sicht. - Vorzuge und Grenzen der Demokratie. Im dritten Kapitel, dem Hauptteil der Arbeit, wird nun eine individualistisch rationale Losung des Alterssicherungsproblems entwickelt. Im Zentrum der Analyse steht die Frage nach dem optimalen Finanzierungssystem. Kapitaldeckungsverfahren und Umlageverfahren werden sowohl in ihrer grundsatzlichen Funktionsweise erklart als auch anhand ihrer gesamtwirtschaftlichen Implikationen verglichen. Im Rahmen eines Overlapping-Generations-Modell erweist sich das Kapitaldeckungsverfahren im Gegensatz zum Umlageverfahren als effizient. Der wirtschaftstheoretischen Sicht des Problems wird anschlieend eine politokonomische Analyse gegenubergestellt: Welche Ziele bzw. Restriktionen gelten fur Politiker und Sozialversicherungsburokraten? Welches Abstimmungsverhalten ist fur den einzelnen Wahler rational? Es zeigt sich, da eine rationale Losung des Alterssicherungsproblems im demokratischen Proze systematisch verfehlt wird. Das aus dem demokratischen Proze resultierende staatliche Alterssicherungssystem ist mit groer Wahrscheinlichkeit ineffizient, instabil und ungerecht. Aus den theoretischen Uberlegungen folgt: Grunde fur eine umfassende Alterssicherung durch ein staatlich organisiertes Zwangssystem sind nicht erkennbar. Der einzelne Burger sollte den Ru