ISBN-13: 9783668059818 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 48 str.
ISBN-13: 9783668059818 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 48 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: So mochte ich in dieser vorliegenden Arbeit der Frage nachgehen, inwiefern das menschliche Selbst aus Sicht des Existenzialismus und des symbolischen Interaktionismus konstruiert wird. Exemplarisch fur diese beiden Stromungen mochte ich mich in dieser Arbeit mit den Werken von Erving Goffman, als Vertreter des symbolischen Interaktionismus, und mit den Werken von Soren Kierkegaard, als Vertreter des Existenzialismus, auseinandersetzten. So soll meine Untersuchungsfrage folgendermaen lauten: - Wie wird das menschliche Selbst nach Goffman und Kierkegaard konstruiert und welchen Einfluss hat das Gefuhl der Angst auf das Selbst nach Goffman und Kierkegaard? Dabei soll es in dieser vorliegenden Arbeit nicht um eine bloe Darstellung der Theorien beider Autoren zu dieser Frage gehen, sondern ich mochte insbesondere groen Wert auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Autoren zu dieser Frage legen. Inhaltlich mochte ich mich bei dieser vergleichenden Analyse hauptsachlich auf die Werke "Stigma" und "Wir alle spielen Theater" (Goffman) sowie "Die Krankheit zum Tode" und "Der Begriff der Angst" (Kierkegaard) beziehen. So ergibt sich die Struktur der Arbeit im Wesentlichen aus der eingangs gestellten Fragestellung. Demnach wird die Arbeit grob in drei groe Blocke unterteilt. Im ersten Teil werde ich Soren Kierkegaards Theorie und Standpunkt zum menschlichen Selbst darzulegen. Im zweiten Teil werde ich aufzeigen, wie Erving Goffman das menschliche Selbst sieht und im letzten und dritten Teil werde ich die Standpunkte beider Autoren mit Hilfe von folgenden drei Thesen vergleichen: - Beide Autoren gehen von der Vorstellung aus, dass der Mensch kein fertig gesetztes Wesen ist, sondern sich im Laufe seines Lebens ein Selbst aneignet. - Beide Autoren gehen von der Vorstellung aus, dass Angst (un