ISBN-13: 9783656110408 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 28 str.
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 2+, Kopernikus-Gymnasium Ratingen-Lintorf, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wie klein die Welt doch ist " Satze wie diesen hort man immer wieder. Allerdings schrumpft die Welt nicht, sondern groere Entfernungen konnen in kurzerer Zeit uberwunden werden. Auerdem rucken Kulturen, Gesellschaften und Staaten immer enger zusammen. Dies ist eine Folge der Globalisierung, die seit etwa 1980 die Weltwirtschaft bestimmt. Neben der Okonomie werden auch die meisten Menschen direkt von dieser Veranderung beeinflusst. Die unterschiedlichen Kulturen andern sich durch verschiedene Einwirkungen aus der ganzen Welt und nahern sich so einander weiter an. Zum Beispiel ist die Pizza mittlerweile nicht nur in Italien und Europa beliebt, sondern inzwischen gibt es weltweit italienische Restaurants. Genauso kann in fast der ganzen Welt ein deutsches Bier getrunken werden. Zum Essen bestellt man dann eine amerikanische Cola oder einen spanischen Wein. Byung-Chul Han beschreibt dies als Hyperkulturalitat: "Die Kultur platzt gleichsam aus allen Nahten, ja aus allen Begrenzungen oder Fugen. Sie wird ent-grenzt, ent-schrankt, ent-naht zu einer Hyper-Kultur. Nicht Grenzen, sondern Links und Vernetzungen organisieren den Hyperraum der Kultur" (Byung-Chul Han, Hyperkulturalitat 2005, S. 16f.) Dies scheint auf den ersten Blick ein weiterer Schritt hin zu einer besseren Welt zu sein. Trotzdem birgt die Globalisierung Schattenseiten. Denn trinken wir auch eine Cola aus Afrika oder einen Wein aus Chile? Dr. Vandana Shiva, Tragerin des Alternativen Nobelpreises1, sagte in einem Interview2, dass wir heute Zeugen einer neuen Kolonialisierung durch die Globalisierung sind. Fuhrt die Globalisierung zu neuen wirtschaftlichen und politischen Abhangigkeiten und zu einer Behinderung dcr eigenstandigen Entwicklung der unterentwickelten Lander? In dieser Facharbeit mochte ich sowohl au