ISBN-13: 9783668186118 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,4, Sprache: Deutsch, Abstract: "Medienkonzentration kann ganz allgemein als eine Zusammenballung okonomischer (Umsatz von Medienunternehmen) und publizistischer Groen (Auflagen von Titeln oder Reichweite von Sendern) definiert werden." Ziel eines jeden Konzentrationsprozesses ist somit, eine moglichst starke, marktbeherrschende Stellung einzunehmen. Man geht davon aus, dass jeder Marktteilnehmer seinen Gewinn maximieren will, um somit andere Konkurrenten auszustechen. Die bestmoglichste Situation, um Gewinne zu erzielen, stellt hier das Monopol da, welche nur uber den Weg der Konzentration zu erreichen ist. Man versucht somit, andere Marktteilnehmer in seinem Unternehmen einzugliedern oder gar ganz auszuschalten. Ausgehend von dieser These der Medienkonzentration zum Zwecke der Sicherstellung unternehmenseigener Interessen stellt sich nun die Frage, welche Formen von Konzentration heute auftreten, welche Ursachen diese haben und welche Folgen und daraus resultierende Gefahren auch fur die Meinungsvielfalt bestehen. Untersucht werden sollen diese verschiedenen Faktoren anhand ausgewahlter Beispiele einiger Sender des deutschen Privatfernsehens. Heutzutage ist die deutsche Fernsehlandschaft gepragt von enormer Medienkonzentration. Es gibt kaum noch private Fernsehsender, welche nicht untereinander kooperieren oder sich zusammenschlieen um somit eine vorherrschende Stellung zu erreichen. Der starke Druck, neue Zuschauer zu erreichen, Marktanteile zu steigern und somit Gewinne zu erzielen, zeigt vielen Sendern ihre Grenzen auf, so dass sie ohne Medienkonzentration nur geringe Chancen haben, auf dem stark umkampften deutschen Fernsehmarkt zu bestehen.