ISBN-13: 9783638675871 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 114 str.
ISBN-13: 9783638675871 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 114 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,8, Technische Universitat Dresden, 49 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was passiert, wenn tausende Menschen unfreiwillig auf engstem Raum unter schlimmsten Bedingungen miteinander leben mussen? Wie verandern sie sich? Ist sich dann wirklich jeder selbst der Nachste? Unter Zuhilfenahme verschiedener soziologischer und psychologischer Abhandlungen, sowie hunderter Biografien werden diese und weiter Fragen bearbeitet. Gleichzeitig erscheint es auch sinnvoll, die Aussagen der Tater naher zu betrachten, um einer Erklarung naher zu kommen, wie es uberhaupt zu diesem Morden kommen konnte. Dabei kann man den Tatern in den Lagern nicht die Alleinschuld zuweisen, sondern muss sie im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Ideologie und Hitlers Vernichtungspolitik betrachten. Die Autorin besuchte die Lager Buchenwald, Sachsenhausen, Dachau, Ravensbruck, Theresienstadt, Bergen- Belsen und Auschwitz. Dort konnte sie sich mit Hilfe der unzahligen Exponate, Fotos und autobiografischer Erzahlungen in die Lage der KZ- Haftlinge einfuhlen. Das Buch ist so aufgebaut, dass Kapitel 1 und 2 gegliedert sind wie Kapitel 5, um eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Die ersten beiden Kapitel beschaftigten sich mit dem theoretischen Konzept der sozialen Unterstutzung, in Abhangigkeit von sozialen Netzwerken. Da die Haftlinge vollkommen rechtlos waren, wird in der Arbeit nicht auf formelle Netzwerke und Hilfen eingegangen. Im dritten Kapitel wird in kurzer Form auf die theoretischen Grundlagen der Biographieforschung eingegangen. Dadurch kann dem Leser die Methodik nahe gebracht werden. Im vierten Abschnitt folgt die Beschreibung des Setting "Konzentrationslager." Hauptbezug besteht dabei auf Eugen Kogon, der als Uberlebender einen nicht zu ersetzenden Einblick in die Systematik gewinnen konnte und Wolfgang Sofski, der eine wunderbare und ausfuhrliche so