ISBN-13: 9783639348460 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 68 str.
Missstande in der Pflege werden zumeist auf Verfehlungen in stationaren Einrichtungen bzw. bei ambulanten Dienstleistern reduziert. Obwohl Ubergriffe auch in der hauslichen Pflege Realitat sind, bleiben die Geschehnisse aufgrund von Anonymitat, Schweigen und den Schutz durch emotionale Abhangigkeiten oft unbemerkt. Der Autor Maik Ahne gewahrt einen Einblick in das Thema Gewalt im hauslichen Umfeld alter, pflegebedurftiger Menschen. Unter dem Aspekt der demographischen Entwicklung analysiert er die Situation pflegebedurftiger Menschen, um sich mit aktuellen Gegebenheiten und zukunftig erwartbaren Entwicklungen auseinander zu setzen. Darauf aufbauend stellt er die Besonderheiten hauslicher Gewalt, im Kontext der Angehorigenpflege sowie auslosender und begunstigender Faktoren aus soziologisch-psychologischer Sicht dar. Im Anschluss werden exemplarische Moglichkeiten der Hilfestellung und Pravention von Gewalt fur pflegende Angehorige aufgezeigt. Neben der faktischen Untersuchung der Thematik steht die kritische Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlichen Tabu im Mittelpunkt."
Missstände in der Pflege werden zumeist auf Verfehlungen in stationären Einrichtungen bzw. bei ambulanten Dienstleistern reduziert. Obwohl Übergriffe auch in der häuslichen Pflege Realität sind, bleiben die Geschehnisse aufgrund von Anonymität, Schweigen und den Schutz durch emotionale Abhängigkeiten oft unbemerkt. Der Autor Maik Ahne gewährt einen Einblick in das Thema Gewalt im häuslichen Umfeld alter, pflegebedürftiger Menschen. Unter dem Aspekt der demographischen Entwicklung analysiert er die Situation pflegebedürftiger Menschen, um sich mit aktuellen Gegebenheiten und zukünftig erwartbaren Entwicklungen auseinander zu setzen. Darauf aufbauend stellt er die Besonderheiten häuslicher Gewalt, im Kontext der Angehörigenpflege sowie auslösender und begünstigender Faktoren aus soziologisch-psychologischer Sicht dar. Im Anschluss werden exemplarische Möglichkeiten der Hilfestellung und Prävention von Gewalt für pflegende Angehörige aufgezeigt. Neben der faktischen Untersuchung der Thematik steht die kritische Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlichen Tabu im Mittelpunkt.