ISBN-13: 9783656883555 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 26 str.
ISBN-13: 9783656883555 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 26 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Notfallsanitater, als zukunftige Einsatzkrafte im Rettungsdienst sollen laut 4 des Notfallsanitatergesetzes (NotSanG) diverse Aufgaben eigenstandig durchfuhren und im Rahmen der Mitwirkung sogar heilkundliche Manahmen anwenden durfen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie sich zukunftig weitaus haufiger ohne Notarzt an der Einsatzstelle befinden und somit mehr Verantwortung tragen. Ihre Arbeit ist jetzt schon durch Zeit- bzw. Leistungsdruck am Einsatzort, die Konfrontation mit schwerwiegenden und todlichen Verletzungen und Erkrankungen, die standige Bereitschaft zum Einsatz, Schichtdienst, Misserfolge und ein fehlendes Feedback uber Behandlungsverlaufe gekennzeichnet. Hinzu kommen Interaktionen im sozialen Gefuge auf einer Rettungswache mit Kollegen und Vorgesetzten, die Konflikte bergen. Dies Alles stellen Belastungsfaktoren nicht nur im physischen, sondern auch im psychischen Sinne dar. (vgl. Bengel, 2004) Die wichtigste Ressource einer Organisation, die es zu bewahren und zu vergroern gilt, ist die Ressource Mensch, die durch standig wiederkehrende Risiken und teilweise extreme Arbeitsbedingungen belastet wird (vgl. Mitchell, Everly, 2005). Die primare psychosoziale Pravention stellt dabei eine wichtige Saule zum Erhalt der Gesundheit und der Arbeitskraft dar. In der folgenden Hausarbeit wird der Frage nachgegangen: Wie kann der Notfallsanitater/Rettungsassistent besser auf einen belastenden Einsatz vorbereitet werden?