ISBN-13: 9783838601434 / Niemiecki / Miękka / 1997 / 76 str.
Inhaltsangabe: Problemstellung: Folgt man der momentanen offentlichen Diskussion, konnte man meinen, wirtschaftliche Erfolge sind nur zu erzielen, wenn es einem Unternehmen gelingt, moglichst viel Personal abzubauen oder die Produktion insgesamt ins Ausland zu verlagern, da dort die Lohne, insbesondere die Lohnnebenkosten, unter den hiesigen liegen. Es mehren sich jedoch die Stimmen, die diese Strategie nicht nur volkswirtschaftlich, sondern auch aus Sicht des einzelnen Unternehmens fur bedenklich halten, sind es doch vornehmlich inlandische Lohnempfanger, die die Produkte kaufen sollen. Da sich die immer wiederkehrende Ankundigung, Mitarbeiter zu entlassen, nicht positiv auf die Arbeitsmoral und die Motivation, sich aktiv fur das Unternehmen einzusetzen, auswirkt, liegt auf der Hand. Statt dessen erscheint es sinnvoller, der Frage nachzugehen, wie die Unternehmen mit ihrem gegebenen Potential am meisten erreichen konnen. Dies bedeutet, da sich die Manager wieder mehr auf die eine gute Unternehmensfuhrung kennzeichnenden Erfolgsfaktoren konzentrieren sollten. Ein seit den achtziger Jahren immer wieder genannter Erfolgsfaktor ist die Kultur eines Unternehmens. Sie soll im Zentrum dieser Arbeit stehen. Dabei wird sie aus einer funktionalen betriebswirtschaftlichen Perspektive gesehen. Andere wie bspw. ethnologische Aspekte spielen indessen keine Rolle. Gang der Untersuchung: Nach der Einordnung des Themas in die gegenwartige politische Diskussion wird unter 2.1. aufgezeigt, wann ein Unternehmen als erfolgreich gilt. Unter 2.2. erfolgt der Versuch, den Begriff "Corporate Culture" zu definieren. Anschlieend wird er von verwandten Begriffen abgegrenzt, bevor die der Unternehmenskultur zugeschriebenen Funktionen erlautert werden. Im Hauptteil werden drei Ansatze aus der Literatur, die sich mit unternehmensrelevanten Erfolgsfaktoren beschaftigen, prasentiert, um die Einordnung des Erfolgsfaktors "Unternehmenskultur" zu ermoglichen. Handelt es sich bei der Kultur um ei