ISBN-13: 9783838683034 / Niemiecki / Miękka / 2004 / 110 str.
ISBN-13: 9783838683034 / Niemiecki / Miękka / 2004 / 110 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Franzosisch - Literatur, Note: 1,35, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Sprach- und Literaturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Problemstellung: Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit dem Problem der Versprachlichung von Geruchen und Geruchsempfindungen im Deutschen und deren Wiedergabe im Italienischen. Mit Patrick Suskinds Roman Das Parfum steht als empirisches Korpus ein literarisches Werk im Vordergrund, in dem die Darstellung von Geruchssinn und allen Arten von Geruchen und Geruchsnuancen eine zentrale Rolle spielt. Der Geruchssinn des Menschen, verglichen mit anderen Sinnen, ist relativ schlecht entwickelt und deshalb kognitiv kaum gegliedert. Kein anderes Sinnesgebiet leidet so sehr unter sprachlichen Unvollkommenheiten wie der Geruch, da einer praktisch unubersehbaren und kaum klassifizierten Vielfalt von Empfindungen eine vergleichsweise geringe Anzahl von sprachlichen Bezeichnungen gegenuber steht. Sprachlich wird dieses Problem im Deutschen durch verschiedene Strategien gelost: die metaphorisch-synasthetische Ubertragung aus anderen Sinnesbereichen (suss, scharf) oder die metonymische Verschiebung von Geruchstrager auf den Geruch (blumig, knoblauchartig). Bei der Beschreibung von Geruchen werden auch sekundare Verfahren wie substantivische Komposita, adjektivbasierte Verfahren, Partizipien, Genitivattribute, Prapositionalattribute usw. verwendet. Im kontrastiven Vergleich stellt sich fest, dass im Italienischen zum Teil die anderen sprachlichen Mittel zur Darstellung von Geruchen zur Verfugung stehen. Zusammenfassung: Der kontrastive Vergleich des italienischen und des deutschen Wortschatzes im Bereich des Geruchs erbrachte eine ganze Reihe von interessanten und zum Teil unerwarteten Ergebnissen. Das wichtigste Ergebnis der vorliegenden Untersuchung scheint die empirisch belegte Tatsache zu sein, dass es interlingual keine (bestenfalls sehr wenige) uneingeschra