ISBN-13: 9783640778225 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 76 str.
ISBN-13: 9783640778225 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 76 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg (Sozialpadagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Gewalt ist ein gesellschaftliches Problem. Nicht erst der Uberfall auf Dominik Brunner im September 2009 am Bahnhof Munchen-Solln hat die Diskussion uber die Behandlung von Gewalttatern wiederbelebt, aber seitdem wird deutlich engagierter diskutiert, weil vor allem eine Person versucht hat, vergessene Grenzen aufzuzeigen. Diese Arbeit hat das Ziel, zwei Trainingsmanahmen zu vergleichen, die im tertiaren Praventionssektor angesiedelt sind. Die Teilnehmer dieser Trainings sind bereits mehrfach straffallig geworden und mussen oder wollen diese Chance nutzen, ihr Verhalten zu uberdenken und zu andern. Die Idee zu diesem Vergleich entstand vor allem im zweiten Praktikum, das ich bei einem Anbieter fur padagogische Weiterbildungen absolvierte, der eine Ausbildung zum AAT-Trainer im Programm hatte und diese durch die konkurrierende Ausbildung zum AKT-Trainer ersetzte. Die Diskussion fur oder gegen die alte Manahme und fur die Entscheidung, den Ansatz des Violence-Prevention- Networks zu ubernehmen, forderte die Neugier, diese beiden so unterschiedlich erscheinenden Varianten der Gewaltarbeit zu untersuchen und gegeneinander zu stellen. Diese Arbeit stellt keinen Anspruch auf Vollstandigkeit in Bezug auf die verwendeten Methoden, da die Trainer diese individuell weiterentwickeln und anpassen, sondern basiert auf den literarischen Veroffentlichungen der jeweiligen Institutionen. Einen Uberblick uber die aktuelle Diskussion in der Offentlichkeit und die sehr eingeschrankte Sichtweise der Politik auf das Thema der Gewalt ermoglicht der Abschnitt 1 im Teil A. Ebenso wird hier im Abschnitt 2 die Polizeiliche Kriminalstatistik 2009 in Bezug auf die Gewaltausubung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden ausgewertet. Die relevanten Theorien zur Gewaltherkunft und -entstehung werden im Teil B erl