ISBN-13: 9783640786275 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 100 str.
ISBN-13: 9783640786275 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 100 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Institut fur Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: In Managermagazinen stehen in jungster Zeit immer haufiger Beitrage im Mittelpunkt, die sich mit dem Thema Entscheiden und Entscheidungsforschung auseinandersetzen. Hier sind Uberschriften zu lesen wie: 'Die Komplexitatsfalle: Warum Denkfehler in Krisensituationen zunehmen', 'Entscheidungsleitfaden und Selbstreflexion' oder 'Denkfehler im Job vermeiden: Kluger entscheiden'. Denkt man an die vielen Entscheidungen, die man selbst jeden Tag trifft oder zu treffen hat, wird einem schnell klar: Entscheidungen bestimmen unser alltagliches Leben in zunehmenden Mae. Sie sind nicht mehr wegzudenken. In allen Berufsgruppen wird von den Akteuren verstarkt entscheidungsformiges statt routineformiges Handeln verlangt. Ein Arzt uberlegt, ob er den mit Unterleibschmerzen eingelieferten Patienten sofort operieren oder erst noch weitere Untersuchungen durchfuhren soll. Er diskutiert mit seinem Kollegen daruber. Ein Unternehmen pruft und entscheidet, welches Produkt aus der eigenen Fertigung im nachsten Jahr in den Handel kommen soll. Die Marketingabteilung soll sich zusammen mit der Entwicklungsabteilung ein Konzept uberlegen. Ein Abiturient geht zur Studienberatung, weil er sich noch nicht sicher ist, was er studieren mochte. Ein Borsenmakler ist sich unsicher, ob er das ihm ubertragene Kapital lieber in Aktien oder in Wertpapieren anlegen soll. Er berat sich mit seinem Vorgesetzten. Dies sind ganz unterschiedliche Beispiele fur Entscheidungsprobleme, die vielleicht ganz unterschiedliche Anforderungen stellen. Letztlich geht es aber immer darum, eine Wahl zu treffen. Im Zentrum dieser Arbeit stehen zwei Kernpunkte. Entscheiden als soziales Phanomen soll zum einen auf einer sozialtheoretischen Ebene und zum anderen auf gesellschaftlicher Ebene naher untersucht werden. Es soll gezeigt wer