ISBN-13: 9783656269038 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 48 str.
ISBN-13: 9783656269038 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 48 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Sonstiges, Note: sehr gut, Universitat zu Koln, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklungen im Fernsehgeschaft vollziehen sich unter den wachsamen Augen des Bundeskartellamts und der KEK . Die im Medienbereich tatigen Unternehmen haben bereits vor einiger Zeit die Konvergenz der Medien fur die Zukunft erkannt und ein Geflecht an Beteiligungen uber die Grenzen einzelner Medien hinweg aufgebaut. Mit diesem Geflecht wird den Unternehmen die Moglichkeit eroffnet, ihre Produkte in die verschiedensten Markte und Medienbereiche zu transportieren, um sie einem groeren Publikum zuganglich zu machen. Uber die Grenzen der Medien und ihrer Markte hinweg geschlossene Unternehmensverbindungen konnen als Medienkong-lomerate bezeichnet werden. Medienkonglomerate konnen im Einzelfall ein erhebli-ches okonomisches Risiko mit sich bringen und somit Gegenstand kartellrechtlicher Prufungen werden. Medienunternehmen unterliegen im Wesentlichen den Verboten fur marktbeherrschende und marktstarke Unternehmen in uneingeschranktem Mae und ohne medienspezifische Anwendungsdoktrin. Bei Unternehmenszusammen-schlussen in Deutschland ist das Bundeskartellamt vorwiegend fur die Beurteilung der Zusammenschlusse anhand der Regelungen der deutschen Fusionskontrolle, 35 ff. GWB, zustandig. Ziel der deutschen Fusionskontrolle ist die Gewahrleistung der Erhaltung wettbewerblicher Marktstrukturen. Gem. 36 Abs.1 GWB hat die Be-horde einen Zusammenschluss zu untersagen, von dem zu erwarten ist, dass er eine marktbeherrschende Stellung begrundet oder verstarkt. Bei Fusionen unterscheidet man ublicherweise zwischen horizontalen, vertikalen und konglomeraten Fusionen. Bei einem horizontalen Zusammenschluss sind die Unternehmen auf denselben Markten tatig. Bei vertikalen Zusammenschlussen (z.B. zwischen Zulieferer und Hersteller oder zwischen Hersteller und Handler) konnen sich Verstarkungseffekte insbesondere im Hinblick auf das Tatbestand