ISBN-13: 9783832496746 / Niemiecki / Miękka / 2006 / 92 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Esslingen (Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Einleitung: Das Thema Demenz wird derzeit sowohl in der Fachwelt, als auch in der Politik vielfach diskutiert. Der Anteil, der an Demenz erkrankten Menschen, wird in Deutschland derzeit auf etwa eine Million Menschen geschatzt. In den nachsten Jahrzehnten ist mit einer Zunahme auf zwei Millionen zu rechnen, sollte es nicht zu kausalen Therapieerfolgen in der Medizin kommen. Die wachsende Anzahl demenzkranker Menschen, die eine adaquate Versorgung und Betreuung benotigen, stellt hohe Anforderungen an die Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste und Angehorigen. Es werden circa 65% der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner als dementiell erkrankt eingestuft, und angesichts solcher Zahlen ist die Pflegepolitik zum Handeln aufgefordert. In den Einrichtungen und Einrichtungsverbanden der Altenhilfe wurde in den letzten Jahren nach innovativen Wegen zur Verbesserung der Betreuungsqualitat und der Lebenssituation Dementer gesucht. Allerdings kann die Versorgungssituation noch nicht als befriedigend angesehen werden. Die Voraussagen der neunten koordinierten Bevolkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes vom Jahre 2000 besagen, dass innerhalb der nachsten 30 Jahre ein Anstieg um fast 7 Mio. auf dann mehr als 20 Mio. uber 65-Jahrige zu erwarten ist. Ob die Zahl der Demenzkranken ebenso rasant ansteigen wird, ist auf Grund von moglichen Vorbeuge- und Behandlungserfolgen nicht sicher festzustellen. Erste Hochrechnungen gehen allerdings von einem Anstieg der momentan geschatzten 1,13 Mio. Demenzkranken auf 1,95 Mio. im Jahre 2030 und auf 2,8 Mio. im Jahr 2050 aus. Es steht fest, dass die okonomischen Belastungen bereits heute immens sind und die grosste Versorgungslast von den Angehorigen getragen wird. Daher ist es verstandlich, dass die Betroffenen daran interessiert sind, ihrem finanziellen Einsatz ent