ISBN-13: 9783640110810 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 40 str.
ISBN-13: 9783640110810 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachubergreifend), Note: 1,3, Universitat zu Koln (Allgemeine Sprachwissenschaft), Veranstaltung: Soziolinguistik, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch wer sich nicht von der wissenschaftlichen Seite mit dem Phanomen Sprachkontakt beschaftigt, dem bleibt die zunehmende Tendenz einer multikulturellen und damit eben auch gemischtsprachigen Gesellschaft in Deutschland nicht verborgen. In nahezu allen Situationen des alltaglichen Lebens, beim Einkauf, in Bus und Bahn sowie im Schul- und Arbeitsleben trifft auf man Menschen, die sich eben nicht nur monolingual in Deutsch unterhalten konnen. Gerade in Stadtteilen mit einer multiethnischen Bevolkerungszusammensetzung (wie etwa in Hamburg-Altona oder Berlin-Neukolln) liegt keine einheitliche Sprachlandschaft vor. Schilder, Aushange, Werbeplakate, Speisekarten und sogar amtliche Formulare sind langst mehrsprachig oder in den jeweiligen Landessprachen formuliert. Vor allem das Turkische ist in genau diesem multikulturellen Deutschland stets prasent. Bedingt durch die Zuwanderung in den 1960er Jahren existiert heute in der 3. Generation eine grosse Sprechergemeinschaft, die sowohl Turkisch als auch Deutsch beherrscht und anwendet. So kommt es gerade in der Schule und Freizeit zu Begegnungen zwischen turkischen Jugendlichen und Jugendlichen nicht-turkischer Herkunft. Im Fokus dieser Arbeit steht genau dieser Sprachkontakt. Viele anderssprachige Jugendlichen beginnen bewusst oder unbewusst mit dem Erlernen des Turkischen. Hierbei geht es immer um den naturlichen, ungesteuerten Spracherwerb der im Alltag geschieht und nicht von Institutionen wie der Schule gesteuert wird. Die Turkischkompetenz der Lerner weist ein breites Spektrum auf und reicht von floskelhaften Begrussungen bis hin zu einer Sprachkompetenz, die von der eines Muttersprachlers kaum zu unterscheiden ist. Im Vordergrund der Arbeit stehen weniger die so"