ISBN-13: 9783640853540 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 192 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Ernahrungswissenschaft / Okotrophologie, Note: 2,0 (sehr gut), Justus-Liebig-Universitat Gieen (Institut fur Ernahrungswissenschaft / Professur fur Ernahrungsberatung und Verbraucherverhalten), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Diagnose Krebs lost bei vielen Menschen Angst, Unsicherheit und Verzweiflung aus. Ab diesem Moment werden die Betroffenen mit einer moglicher weise todlich verlaufenden Krankheit konfrontiert und damit meist uberfordert. Zu dieser psychischen Belastung kommt hinzu, dass die Ernahrung plotzlich einen erhohten Stellenwert im taglichen Leben einnimmt. Haben viele Patienten ihre Speisen vor der Diagnose noch automatisch und unbewusst verzehrt, ist dies von nun an aufgrund korperlicher Beschwerden, Aversionen und Unvertraglichkeiten haufignicht mehr moglich. Sie konfrontieren ihren behandelnden Arzt daher mit Fragen wie etwa "Was habe ich bisher falsch gemacht?" und "Wie soll ich nun essen?" (vgl. ImobeRdoRF 2001, S. 164; GRossenbACheR & hAuseR 1992, S. 11; senn et Al. 2001, S. 1). Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) mit Sitz in Frankfurt/Main unterstutzt Krebspatienten bei solchen Fragen. Mit derzeit rund 6.000 Mitgliedern ist die DKG die grote wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland. Als gesundheitspolitischer Institution stehen die drei Kernelemente Pravention, Fruherkennung und Therapie von Krebs im Fokus ihrer Aufgaben. Mit diesen Manahmen mochte die DKG die Anzahl der Krebs-Neuerkrankungen senken sowie die Lebensqualitat und Uberlebenschancen von Tumorpatienten erhohen. Gema ihres Mottos "Durch Wissen zum Leben" stellt die DKG deshalb nicht nur Patienten und deren Angehorigen, sondern auch Arzten, Wissen schaftlern sowie allen Interessierten einen umfangreichen Pool an Informationen zur Verfugung (vgl. dKG 2001). Dieses Serviceangebot mochte die DKG in Zukunft durch einen Ratgeber zum Thema "Ernahrung bei Krebs" erganzen. Durch ihn sollen Patienten, deren Angeho