ISBN-13: 9783640961689 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 200 str.
ISBN-13: 9783640961689 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 200 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Castingshows wie DSDS (Deutschland sucht den Superstar) haben in den vergangenen Jahren mit steigender Tendenz die Bildschirmflache fur sich erobert. Sendungstitel wie "DSDS," "X-Factor," "das Supertalent," "Star Search,""Popstars," "Beste Stimme " oder "Ich Tarzan, du Jane" zieren die Fernsehzeitschriften und sind in aller Munde. Es ist ein Fernsehformat, das Fragen aufwirft, das zum Gesprach anregt, das die Menschen beruhrt und das allem Anschein nach jungen talentierten Sangerinnen und Sangern den Weg in eine erfolgreiche musikalische Laufbahn ebnen will. Als zukunftige Musiklehrerin wirft dieses Fernsehformat die Frage auf, welchen Stellenwert es im Leben junger Menschen hat, die sich im Jugendalter befinden und sich auf die Suche nach ihrer eignen, musikalischen Identitat machen. Was lernen Jugendliche aus einer Fernsehsendung, in der es darauf ankommt, sich den Erwartungen anderer Menschen anzupassen, sich innerhalb weniger Sekunden als Gesangstalent zu prasentieren und sich "verkaufen" zu konnen, um von heute auf morgen zum "Superstar" zu werden? Welche Rolle spielt jenes Format uberhaupt im Leben Jugendlicher? Wie stark setzen sich Jugendliche damit auseinander und wo hinterlasst diese Auseinandersetzung ihre Spuren? Hinterlasst sie uberhaupt Spuren? Wie sehr konstruieren Jugendliche ihre eigene musikalische Identitat anhand solcher Shows und wie kritisch gehen sie damit um? Wird sogar der eigene musikalische Weg von Castingshows zugrunde liegenden Konzepten beeinflusst? Erleidet die Musik als Konsequenz aus jenen Shows vielleicht sogar einen Wertverlust in der Wahrnehmung der Jugendlichen? Auf diese Fragen sollen in dieser Masterarbeit Antworten gefunden werden. Um Castingshows und Jugendliche auf musikalischer Ebene in Bezug zueinander stellen zu konnen, bedarf es zuvor jedoch einer ausfuhrlichen Betrachtung meh