ISBN-13: 9783640732982 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 84 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen, Note: 1,3, Fachhochschule Aachen, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entstehung von Ballungszentren zur Konzentration von moglichst viel wirtschaftlicher Aktivitat auf engstem Raum und die damit immer starker ansteigenden Grundstuckspreise hat die Entwicklung begunstigt, Gebaude mit immer groerer Hohenausdehnung zu konzipieren. Der Bau von Wolkenkratzern spiegelt dabei den technischen Fortschritt der jeweiligen Zeit wieder. Bereits im Jahre 1930 entstand mit dem Chrystler-Building in New York das erste Gebaude uber 300 m Hohe. Dies scheint der Startschuss fur ein bis heute andauerndes und wohl in der Zukunft weitergefuhrtes Wettrennen um das hochste Gebaude der Welt gewesen zu sein. Bei der Konstruktion von Hochhausern war die grote zu uberwindende Hurde die mit der Hohe ansteigende Windlast. Hochhauser der ersten Generation, die Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA gebaut wurden, waren als starres Stahlgerust ausgefuhrt und so schwer, dass sie sich unter der Windlast kaum bewegten. Die Nachteile dieser Losung - das enorme Gewicht, der hohe Preis sowie die eingeschrankte Moglichkeit der Formgebung - fuhrten dazu, dass eine vollig neue Bauweise entwickelt wurde. Die Hochhauser erhalten einen starren Kern aus Stahlbeton, der dem Gebaude die notwendige Stabilitat gibt. In den 60er Jahren begann somit der Siegeszug von Beton im Hochhausbau, vor allem aufgrund der vielfaltigen Einsatzmoglichkeiten und der unbegrenzten Moglichkeiten der Formgebung.