ISBN-13: 9783640423576 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 24 str.
ISBN-13: 9783640423576 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Deutsch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (Jugendbuchforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Das Schulfach Deutsch und insbesondere der Literaturunterricht sind in empirischer Perspektive die nach der Familie einflussreichste Instanz literarischer Sozialisation. Die Leseforderung stellt eine der wichtigen Aufgaben der Schule dar. Wahrend der Pubertat und der fruhen Adoleszenzphase nimmt jedoch das Interesse am Lesen bei Jugendlichen ab. Diese Phasen sind gekennzeichnet durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Personlichkeit und der Umwelt. Literatur, vor allem Kinder- und Jugendliteratur, kann bei den Fragen, die dabei entstehen, eine wichtige und hilfreiche Rolle spielen. Sie bietet nicht nur die Moglichkeit, vielfaltige Bezuge zwischen der fiktiven Welt des Buches und der eigenen Erfahrungswelt herzustellen, sondern wird mit hoherer Ich-Beteiligung gelesen. Dies kann die lesemotivierende Erfahrung der subjektiven Betroffenheit und der subjektiven Bedeutsamkeit von Literatur ermoglichen. Obwohl nach wie vor Kinder- und Jugendliteratur oft mit leicht zuganglicher Unterhaltungsliteratur gleichgesetzt wird, haben moderne Kinder- und Jugendromane ein hohes Mass an literarischer Komplexitat erreicht und gehoren in den Deutschunterricht.(1) In der vorliegenden Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, wie bzw. ob mit dem Einsatz von Detektiv- und Kriminalgeschichten die Lesekompetenz bei Schulern in der Sekundarstufe I gefordert werden kann. Als erstes wird definiert, was Detektiv- und Kriminalgeschichten sind. Danach werden die Grundtypen der Kriminalliteratur in einem knappen Uberblick dargestellt. Im zweiten Kapitel geht es um die Begriffe Lesesozialisation und Lesekompetenz. In diesem Kapitel wird auch auf die Ergebnisse von PISA 2000 eingegangen. Im dritten Kapitel liegt der Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit der Fragestel"