ISBN-13: 9783838696317 / Niemiecki / Miękka / 2006 / 72 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,7, Humboldt-Universitat zu Berlin (Philosophische Fakultat I, Geschichtswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Einleitung: Begrabniszeremoniell und Staatlichkeit welchen Zusammenhang gibt es zwischen politischem Verstandnis eines Konigs und seinem Begrabnis ? Dieser Frage wird in der vorliegenden Examensarbeit exemplarisch nachgegangen. In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, inwiefern die symbolische Sprache des Begrabniszeremoniells von Karl IV. ein Bild von einer bestimmten Ordnung entwirft. Friedrich Bruck beschrieb die Einstellung des Menschen zum Tod mit den Worten: Wie] die Menschen sich zum Tode einstellen, bestimmt ihre Haltung gegenuber dem Leben. Somit lasst sich auch aus dem Begrabnis sehr viel uber das Leben des Verstorbenen und seiner Umwelt ablesen. Welche Aussagen werden uber Staat und Konig im Begrabniszeremoniell getroffen? Was soll dem Publikum dieses offentlichen Ereignisses und der Leserschaft der oben zitierten Aufzeichnungen mitgeteilt werden? Fur die Beantwortung dieser Fragen ist die Betrachtung der Grablege Karls IV., der Aufbahrung, des Trauerzuges und des Opferganges bedeutsam. Insbesondere die Rolle von Ort und Wahl der Grablege wird dabei aber nur auf dem Hintergrund des Wissens um Karls Herrschafts- und Traditionsverstandnis offenbar werden. Demzufolge soll dieses und das zeitgenossische Verstandnis von Konig und Herrschaft hinfuhrend erortert werden. Auch wenn der Charakter eines Zeremoniells vermuten lasst, dass sich daraus allgemeine Aussagen zu Konigs-und Kaiserbegrabnisssen machen lassen, soll diese Arbeit nur konkret am Beispiel Karls IV. das Zeremoniell und die Funktion ihrer Bestandteile erschliessen. Gang der Untersuchung: Der erste Teil der Arbeit beschaftigt sich zunachst mit dem allgemeinen politischen Verstandnis Kaiser Karls IV., wobei seine testamentarischen Verfugu